12.02.2017, 14:15 Uhr

Mobile Dienste Völs setzen auf Elektromobilität

Schlüsselübergabe von VOWA-GF Erwin Cassar an Heimleiter Gotthard Kindl.

Zwei Elektrofahrzeuge sorgen für umweltfreundliche Einsätze auf kurzen Strecken im Ort!

Mit den Schlagworten „Handeln und nicht Konzepte produzieren“ beschreibt Bürgermeister Erich Ruetz den Start der E-Mobilität bei den Völser Gemeindefahrzeugen. Seit vergangener Woche sind zwei Elektroautos für die mobilen Dienste in Völs im Einsatz. "Die mobilen Dienste werden vom Haus der Senioren organisiert. Da hier vorrangig Kurzstrecken gefahren werden, ist der Einsatz von Elektrofahrzeugen sinnvoll und effizient. Die Leistungsstunden für die Betreuung und Pflege zuhause konnten in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt werden", so Bürgermeister Erich Ruetz
Zwei nagelneue E-Boliden der Marke "Volkswagen e-up" aus dem Autohaus "VOWA" wurden von Geschäftsführer Erwin Cassar und Verkaufsberater Adis Hasikic in Anwesenheit von Haus der Senioren-Heimleiter Dr. Gotthard Kindl und GR Simon Blaschegg an den Bürgermeister übergeben.

Polit-Seitenhieb

Eine politischen Seitenhieb auf die grüne Gemeinderatsfraktion will sich der Bürgermeister beim Thema Elektromobilität nicht verkneifen: "Die Völser Grünen hatten sich im vergangenen Jahr noch über die Ablehnung eines Antrags für die Erstellung eines Konzepts zur Umstellung von Fahrzeugen der Marktgemeinde Völs auf Elektrofahrzeuge in den Medien beschwert. Während dort noch über undurchführbare Maßnahmen geredet wurde, gab es in den zuständigen Ausschüssen und bei den Verantwortlichen des Wohnheims längst konkrete Maßnahmen und die Produktauswahl. Für mich ist dieser Vorgang ein Beispiel für das effiziente Arbeiten im Völser Gemeinderat."

Vorteile der E-Mobilität

Im Bereich der mobilen Pflege ist der Einsatz von einem E-Fahrzeug sinnvoll. Die Autos werden täglich nur für Kurzstrecken (max. KM-Leistung: ca. 100 KM am Tag) eingesetzt. Zum Thema Nachhaltigkeit gibt es eine Reihe von Möglichkeiten: Umsetzung von umweltfreundlichen und innovativen Verkehrskonzepten, Umstellung bzw. Umrüstung der Beleuchtung auf LED, Bau von hochwertigen Gebäuden,… und bei der Beschaffung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechniken – wie die Elektromobilität.
Statistiken und bisherige Auswertungen von Nutzern (Marktgemeinde Telfs, Gemeinde Angerberg, Johanniter,…) zeigen sehr deutlich:

* Bei Fahrten bis zu 120 KM pro Tag, und die Möglichkeit einer Ladung über Nacht, das sind ideale Voraussetzungen für den Einsatz von E-Fahrzeugen!
* Den hohen Investitionskosten von E-Fahrzeugen stehen die sehr niedrigen Betriebskosten gegenüber.
* Die Reparatur- und Wartungskosten liegen deutlich unter den Kosten mit Verbrennungsmotor!
* Kein Ölwechsel, kein Filterwechsel…
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