21.01.2018, 19:32 Uhr

Rot-Kreuz-Nahversorgung im Sellraintal

Im Sellraintal ist Winter – da sind ungewöhnliche Maßnahmen in der Notversorgung angesagt! (Foto: Ramona Bucher)

Hauptberufliche Sanitäter als First Responder in abgeschotteten Tälern

Die heutigen Lawinensperren haben das Rote Kreuz in manchen Tälern zu ungewöhnlichen Maßnahmen herausgefordert. "Ein Teil unserer hauptberuflichen Mitarbeiter konnte heute aufgrund der Straßensperren wegen akuter Lawinengefahr nicht zum Dienst kommen", berichtet Bez.-Rettungs-Kdt. Monika Müller vom Roten Kreuz. 
Betroffen waren vor allem das Sellraintal und Schmirn im Wipptal. "Die Straßensperren bringen mit sich, dass ein Rettungsfahrzeug auch nicht dorthin kommt. So übernahmen die eingeschlossenen Mitarbeiter Thomas Stöckl für Gries im Sellrain und Alexander Peer für Schmirn die Notversorgung als sogenannte First Responder für ihr Gebiet", so Monika Müller weiter. "Unter Mithilfe der örtlichen befreundeten Blaulichtorganisationen konnte bald Equipment und Funk organisiert werden. In beiden Bereichen haben wir den großen Vorteil, dass die Gemeinden öffentlich zugängliche Defibrillatoren zur Verfügung gestellt haben. Somit können unsere Mitarbeiter auch auf diese zurückgreifen."
Wie lange die Notversorgung aufrecht bleibt, kann noch nicht abgeschätzt werden.
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