29.04.2016, 14:33 Uhr

Toller Erfolg für die HBLA Kematen

Bundespräsident Heinz Fischer zeigte sich von der Arbeit und der Delegation der HBLA Kematen begeistert. (Foto: Carina Karlovitz/ HBF)

1. Platz beim "Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten" samt Audienz beim Amtsinhaber!

Den berühmten Sager des legendären Bruno Kreisky – "Lernen Sie Geschichte" – nehmen die SchülerInnen der HBLA für Landwirtschaft und Ernährung in Kematen wörtlich! Beim diesjährigen „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ wurde umfassendes Wissen unter Beweis gestellt und mit dem ersten Platz belohnt!


Aus Geschichte lernen

Ziel des Wettbewerbs ist, Interesse zu wecken, historischen Ereignissen auf den Grund zu gehen und das geschichtliche Wissen zu mehren. „Um aus der Geschichte zu lernen, muss sie zunächst erforscht, verstanden und interpretiert werden,“ so Bundespräsident Heinz Fischer bei der Preisverleihung in der Wiener Hofburg. Die SchülerInnen des HBLA-Maturajahrganges haben das in hervorragender Weise bewerkstelligt und wurden vom Präsidenten empfangen sowie ausgezeichnet.


Der Hofkanzlei Bote

In ihrem Siegerprojekt, einer Zeitung mit dem Titel „Der Hofkanzlei Bote“, haben sie sich mit dem „Amt Bundespräsident in Vergangenheit und Zukunft“ – so das Wettbewerbsmotto – auseinandergesetzt. Dabei wurde unter anderem die Rolle der Bundespräsidenten in den schwierigen Umbruchzeiten zwischen den beiden Weltkriegen beleuchtet, aber auch ein Ausblick in die Zukunft gegeben. So z. B. mit einem fiktiven Interview im Jahr 2052 mit einer Bundespräsidentin, die als syrischer Flüchtling nach Österreich gekommen ist.

Lerneffekt

Die HBLA-ExpertInnen haben bei diesem Projekt viel dazugelernt: „Die Teilnahme hat unser Geschichtsbewusstsein enorm gestärkt. Durch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit verstehen wir die derzeitigen politischen Vorgänge in Österreich besser,“ so Andrea Moser. Elisabeth Tschellnig unterrichtet die Klasse in Geschichte: „Es war spannend, sich mit den Schülerinnen und Schülern intensiv mit einem speziellen Thema auseinanderzusetzen. Dieses Wissen kommt ihnen zugute, sie erkennen historische Zusammenhänge nun besser.“
Die interimistische Schulleiterin, Margareta Scheuringer, freut sich über den Erfolg: „Der eindrucksvolle Erfolg zeigt deutlich, dass wir auch im Bereich der Allgemeinbildung hervorragende Arbeit leisten. Mit dem land- und forstwirtschaftlichen Schulwesen haben wir in Österreich ein Bildungssystem, das seinesgleichen sucht und hervorragend funktioniert.“
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