28.11.2017, 19:26 Uhr

Dornauer: "Mair muss sofort zurücktreten!"

Georg Dornauer will die Aussagen des Grünen Klubobmanns nicht hinnehmen und fordert dessen Rücktritt! (Foto: SPÖ)

Für den SPÖ-Bezirksvorsitzenden und Sellrainer Bürgermeister leistete sich Gebi Mair eine "untragbare Entgleisung!"

Von einer untragbaren Entgleisung und einer Respektlosigkeit allen Tiroler BürgermesiterInnen gegenüber spricht der stellvertretende SPÖ-Landesparteivorsitzende und GVV-Chef, Georg Dornauer: „Ich fordere Klubobmann Gebhard Mair von den Grünen  zum sofortigen Rücktritt auf. Was er sich hier geleistet hat, ist völlig inakzeptabel.“ Unterstützung und eine Klarstellung erwartet sich der Sellrainer Bürgermeister von Landeshauptmann Platter und dem Gemeindereferenten Johannes Tratter.
Mair warf  in der Debatte um die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinden den Bürgermeistern im Land „ständige Jammerei“ vor, die ihm „schon gehörig auf die Nerven“ gehe.

Bürgermeisterpflicht

„Als Bürgermeister ist es unsere Pflicht, das Land Tirol darauf aufmerksam zu machen, dass uns langsam aber sicher die Luft ausgeht. Nicht nur die steigenden Transferzahlungen im Sozial- und Gesundheitswesen, auch die geschätzten Mehrkosten von rund 45 Million Euro hinsichtlich der Abschaffung des Pflegeregresses kommen in den nächsten Jahren auf die Gemeinden zu. Da hilft der erhobene Zeigefinger eines typisch-besserwissenden Grünen leider herzlich wenig,“ stellt der GVV-Chef klar.

Gegenfinanzierung

Die ÖVP erteilte kurz vor den Nationalratswahlen der Abschaffung des Pflegeregresses die Zustimmung. Landeshauptmann Platter meinte dazu jüngst, wer anschaffe, solle auch zahlen. „Bei den laufenden Regierungsverhandlungen zur schwarz-blauen Koalition kann Platter nun sein Gewicht in der türkisen Bewegung unter Beweis stellen und die Gegenfinanzierung aus Bundesmitteln in das künftige Koalitionspapier hineinverhandeln“, so Dornauer abschließend.
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