18.05.2017, 12:44 Uhr

Erfolgsfaktor: Psycho-mentale Regeneration

Dr Helmut Graf berichtet bei der "langen Nacht des Sports" im Happy Fitness über "Psycho-mentale Regeneration"! (Foto: privat)

Das Erfolgsrezept zur sportlichen und beruflichen Leistungsoptimierung

Anlässlich der „1. TIROLER LANGE NACHT DES SPORTS“ im Happy Fitness in innsbruck (Bericht siehe https://www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge...) am Freitag. dem 19.5., von 16 bis 24 Uhr, spricht der Arbeits- und Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut, Dr. Helmut Graf, über die Bedeutung der psycho-mentalen Regeneration im Sport und in der Arbeitswelt.
Im Vortrag werden Erfolgsfaktoren aufgezeigt, die zum Flow-Erlebnis beim Gesundheits- und Fitness-Sport und bei der Arbeit beitragen.
+ Wie muss ich meine sportlichen Aktivitäten ausüben, damit ich auch meine mentale Erholung verbessern kann?
+ Wie kann ich mich von möglichen Selbstblockaden befreien, sodass ich mich von meinem selbst gemachten Leistungsdruck besser distanzieren kann?

Aktuelle Studien belegen:
* Jede zweite Person kann am Abend oder am Wochenende nicht mehr abschalten.
* Sechs von zehn der Befragten fühlen sich gestresst.
* Jede dritte Führungsperson leidet unter einem selbst verursachten Stress Marke „Eigenbau“, sodass die Motivation durch Sinn bei der Arbeit stark reduziert ist. Selbst hohe sportliche Aktivitäten tragen kaum etwas zur psychischen Erholung bei.
Ermutigend sollen aber auch Studienergebnisse wahrgenommen werden die belegen, dass sportliche Bewegung wie eine Wunderpille wirkt. So kann z. B. das Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Übergewicht oder Typ 2 Diabetes klar reduziert werden.


Das psychische Wohlbefinden

... wird generell verbessert. Aber Sportaktivität wirkt nicht automatisch auch als Stresspuffer. Stressreduzierend ist regelmäßige und wohldosierte sportliche Aktivität hauptsächlich nur dann, wenn diese im Sauerstoffüberschuss ausgeübt wird. So beobachtet der Vortragende immer mehr, dass Menschen mit hoher Belastung zwar begeistert regelmäßig Sport betreiben, aber dabei nicht das Gefühl haben, sich zu erholen oder gar etwas Sinnvolles für die Gesundheit getan zu haben. Das hat viele Gründe! Ein Grund liegt darin, dass stressfördernde Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster psychische Erholung verhindern, weil in der Arbeit wie auch im Sport selbstgemacher Leistungsdruck unreflektiert gelebt wird.

Objektive Daten gefragt

Dr. Helmut Graf: „Aus dieser Falle kommen die wenigsten selber heraus. Objektive Daten sind gefragt - nicht nur auf der körperlichen, sondern vor allem auf der psychischen Ebene. Denn: Wer sich psychisch nicht regenerieren kann, kann weder in der Arbeit noch im Sport erfolgreich sein. Fazit: Richtig und weniger trainieren ist oft besser, als falsch und viel.“

Testverfahren

Der Vortragende hat ein wissenschaftliches Testverfahren entwickelt (Meaningful Sport & Business Assessment – MSBA 1.0), das auch Laien verständlich erkennen lässt, ob der erlebte Berufs- und Alltagsstress durch die sportliche Aktivität abgebaut werden kann. Oder ob der selbst herbeigeführte Leistungsdruck nicht nur Selbstblockaden auslöst, sondern vor allem die Erholungsfähigkeit massiv senkt.
Der Test gibt auch Auskunft darüber, ob das richtige Timing und die motivationssteigernde Nähe und Distanz zum Beruf und zur sportlichen Tätigkeit vorhanden sind. Das Testverfahren, das parallel die Arbeitswelt und die sportlichen Aktivitäten erfassen kann, liefert den Personalverantwortlichen im Management wertvollste Daten für die betriebliche Gesundheitsförderung.
Anhand von Erfahrungsberichten möchte Dr. Helmut Graf den TeilnehmerInnen vermitteln, wie man die motivationssteigernde Nähe und Distanz zum Sport und zur Arbeit findet: Wohldosierte Balance zwischen Arbeit und Sport fördert die Motivation und die psychische Erholung.
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