20.09.2014, 22:10 Uhr

Freud und Leid bei unseren Fußballteams

Hier setzte Markus Egger noch eine Glanztat, letztlich musste sich der Axams-Goalie zweimal geschlagen geben.

Sieg und Niederlage in der Tiroler Liga, Torgeiz in der Landesliga, Aufwind in der Bezirksliga

Die beiden Tiroler Liga-Vereine bilanzierten am Wochenende unterschiedlich: Der SV Bäcker Ruetz kam auf eigener Anlage gegen den SVI zu einem knappen 1:0-Erfolg, den Fabio Pessler mit seinem Tor knapp vor der Halbzeit sicherstellte. Keine Punkte gab es für den SV Völs I am Fennersportplatz in Innsbruck gegen den Tabellenzweiten Union – die Völser kassierten dabei innerhalb von zwei Minuten (64., 66.) die beiden letztlich entscheidenden Gegentreffer. Hochspannung ist vor dem großen Derby am Samstag in Völs angesagt: Die beiden Teams sind nicht nur geografisch, sondern auch in der Tabelle Nachbarn. Kematen liegt auf Rang 8, Völs lauert einen Platz dahinter!
Eine schlimmer Bilanz legen die beiden Landesligisten hin: Axams musste sich in Rum mit 0:2 geschlagen geben, während Oberperfuss in Absam mit 0:5 arg unter die Räder kam. Zu allem Übel sah Tormann Meischberger in der 70. Minute die rote Karte.

Natters greift an

In der Bezirksliga meldete der FC Raika Natters weiterhin seine Anwartschaft als erster Verfolger von Tabellenführer Roppen/Karres an. Die Natterer siegten bei den heimstarken Söldenern mit 2:1 und rangieren nur einen Zähler hinter den Oberländern, die nächste Woche Götzens zu Gast haben. Letztere brachten einen 1:0-Vorsprung gegen den SV Steinach nicht über die Distanz – der Ausgleich fiel in der 87. Minute durch einen Elfmeter. Der FC Sellraintal stand im Tabellenkeller mit dem Rücken zur Wand, holte aber zum ersten Befreiungsschlag in dieser Saison aus und feierte mit dem 2:1 gegen den Tabellenfünften aus Matrei einen immerns wichtigen Sieg. Der Rückstand auf die vorplatzierten Teams hielt sich damit wenigstens in Grenzen.

Dritte Nullnummer

Der SV Völs Ib lieferte mit dem torlosen Remis gegen Sautens die dritte Nullnummer in Serie und hält überhaupt erst bei vier Treffern in sieben Spielen. Da ist die Devise klar: Es müssen wieder Tore her! Keinen Auftrag hatten auch die jungen Oberperfer bei Tabellenführer Aldrans. Kleiner Trost: Beim ungeschlagenen, bereits jetzt souverän in Führung liegenden Klassenprimus haben auch besser Teams schon ärgere "Schraufen" mit nach Hause nehmen müssen.
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