09.01.2016, 22:36 Uhr

Österreichs schnellste Aufsteiger

Die Elite der österreichischen Skibergsteiger nahm das "Speckjagern" in Mutters in Angriff.

Tolle Leistungen bei den Staatsmeisterschaften der Skibergsteiger im Muttereralmpark!

Wenn sich anderswo die Pisten in sattem Grün präsentieren, steht der Muttereralmpark für Skirennen aller Art zur Verfügung. So geschehen am Samstagabend bei den österreichschen Meisterschaften der Skibergsteiger in der Disziplin Vertical, die ursprünglich am Patscherkofel stattfinden hätten sollen. Das Team der Muttereralmbahnen sprang nach der dortigen Absage unverzüglich ein und sorgte mit den Organisatoren des SV Sistrans für beste Bedingungen – im Ziel beim Erlebnisrestaurant wurde bei dichtem Schneefall sogar "der Winter geliefert"! Eine hervorragende Rennorganisation eine und wunderbare Zuschauerkulisse entschädigten die Sportler letztlich für alle Anstrengungen auf der Strecke mit 650 Höhenmetern.
Das auch als "Speckjagern" bekannte Rennen war eine Angelegenheit für den ehemaligen Langlauf-Olympiasieger Christian Hofmann aus Ramsau, der in 24:37,56 den Tagessieg holte. Nationalkaderathlet Armin Neurauter aus Kühtai übernahm zwar zeitweise die Führung, musste sich letztlich aber mit dem vierten Platz hinter Hofmann, dem im Finish entfesselt laufenden Jakob Hermann aus Werfenweng und Daniel Zugg aus St. Gallenkirch begnügen.
Bei den Damen war der Rennverlauf wesentlich klarer. Berglauf-Weltmeisterin Andrea Mayr feierte einen Start-Ziel-Sieg (31:18,32) vor Verena Krenslehner aus Vils und Johanna Erhart aus Schladming.

Das Rennen aus Tiroler Sicht

Der zweite Rang bei den Damen durch die Vilserin Verena Krenslehner war zweifellos das Highlight beim Rennen aus Tiroler Sicht. Armin Neurauter bremste zwar eine erst vor 12 Tagen überstandene Operation unter Vollnarkose, mit dem 4. Endrang ist der Kühtaier aber mehr als zufrieden: „Es ist wirklich gut gelaufen heute, ich bin happy mit dem Ergebnis. Mein Tempo ist schon wieder sehr gut und in Hinblick auf den Saisonhöhepunkt Mitte Februar bei der EM bin ich wieder in Top-Form.“ Der Inhaber des Streckenrekords, Philipp Brugger aus Sistrans, konnte nach überstandener Krankheit das Rennen auf dem beachtlichen 8. Platz beenden.
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