Coronavirus
Weltgesundheitsorganisation räumt mit Gerüchten rund um das Virus auf

Gute Nachrichten für alle Haustierbesitzer: Bisher gibt es keine Indizien dafür, dass man sich über die Hauskatze oder den Haushund anstecken könne, so die WHO.
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  • Gute Nachrichten für alle Haustierbesitzer: Bisher gibt es keine Indizien dafür, dass man sich über die Hauskatze oder den Haushund anstecken könne, so die WHO.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klärt auf ihrer Webseite mit dem Schlagwort "myth busters" (Mythen Aufklärung) über falsche Gerüchte und Irrglauben rund um das Coronavirus auf.

ÖSTERREICH. Auf der Webseite wird unter anderem die Frage beantwortet, ob das Waschen mit Alkohol oder Chlor vor dem Virus schützt. Die WHO stellt klar, dass das Waschen mit diesen Substanzen keinen Schutz vor dem Virus bietet. Sie könnten zwar zur Desinfektion von Oberflächen verwendet werden, sich damit einzusprühen sei jedoch schädlich für die Schleimhäute (Augen und Mund). 

Auch Knoblauch hilft nicht gegen das Coronavirus, heißt es weiter. Weiters gibt es keinen Beweis dafür, dass Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen Infektionen verhindern. Auch Händetrockner töten das Coronavirus nicht ab, so die WHO. 

Der aktuelle Ausbruch liefere keinen Beweis, dass Knoblauch Menschen vor dem Coronavirus schützt, stellt die Weltgesundheitsorganisation klar.
  • Der aktuelle Ausbruch liefere keinen Beweis, dass Knoblauch Menschen vor dem Coronavirus schützt, stellt die Weltgesundheitsorganisation klar.
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Bisher gibt es auch keine Indizien dafür, dass man sich über die Hauskatze oder den Haushund anstecken könne. Es sei aber immer eine gut Idee, nach dem Kontakt mit Haustieren die Hände mit Seife zu waschen. Das schütze gegen E. Coli Bakterien und Salmonellen, die zwischen Mensch und Tier übertragen werden kann.  

Betrifft das Coronavirus hauptsächlich ältere Menschen, oder sind auch jüngere Menschen anfällig? Die Weltgesunheitsorganisation bestätigt, dass ältere Menschen und Menschen mit bereits bestehenden Erkrankungen (wie Asthma, Diabetes, Herzerkrankungen) anfälliger für eine schwere Erkrankung mit dem Virus zu sein scheinen. Die WHO rät allerdings Menschen jeden Alters, Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor dem Virus zu schützen, zum Beispiel durch  Handhygiene und Atemhygiene.

Impfstoffe gegen Lungenentzündung wie der Pneumokokken-Impfstoff und der Impfstoff gegen Haemophilus influenza Typ B (Hib) bieten keinen Schutz gegen das neue Coronavirus. Es handle sich um ein neues Virus für das ein eigener Impfstoff benötigt werde.

Auch das Öffnen von Paketen aus China ist sicher, so die Weltgesundheitsorganisation. Personen die Pakete aus China erhalten, seien nicht gefährdet, sich mit dem Virus zu infizieren. "Aus früheren Analysen wissen wir, dass Coronaviren auf Objekten wie Briefen oder Paketen nicht lange überleben", ist auf der Webseite dazu zu lesen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom sagte am Montag, dass es keine unkontrollierte globale Ausweitung des Virus gebe. Es gebe eine Epidemie in einzelnen Ländern. 

News zum Corona-Virus in Österreich!

Quelle: Weltgesundheitsorganisation

Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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