Grätzeltour auf der Wieden
Diese Orte beschäftigen Bezirkschefin Lea Halbwidl

Das Jugendzentrum "Fux4" lag Halbwidl von Anfang an am Herzen.
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Die bz traf Wiedens Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl zum Spaziergang durch den Bezirk. Welche Orte ihr besonders am Herzen liegen, lesen Sie hier.

WIEDEN. Zahlreiche Lokale, kleine Boutiquen und Grünoasen mit Platz zum Spielen und zur Erholung – die Wieden hat viel zu bieten. Im Alois-Drasche-Park etwa verbringt Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) gerne ihre Freizeit. Auch die Umsetzung des Jugendzentrums "Fux4" auf der Favoritenstraße lag ihr von Anfang an am Herzen.

Doch es gibt auch Orte, bei denen noch nicht alles rund läuft. Der bz hat die Bezirkschefin jene Grätzel gezeigt, die sie derzeit am meisten beschäftigen.

Klimastrategie 

Die Wieden war der erste Bezirk Wiens, der dem Klimabündnis Österreich als Mitglied beitrat. Das ist der Bezirkschefin aber nicht genug. Gemeinsam mit allen Fraktionen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um eine Klimastrategie zu erarbeiten. Diese soll mit Fachleuten die Möglichkeiten von Innenhof- und Fassadenbegrünungen sowie Baumscheiben klären.

Grätzel-Begrünung

Im Auge hat Halbwidl vor allem das Grätzel Weyringergasse/Schelleingasse/St.-Elisabeth-Platz. Die MA 28 – Straßenbau wurde beauftragt, sich die Einbauten anzusehen. Gemeint sind damit etwa Kabel und Rohre, die unter der Straße liegen. Im Herbst sollen die Ergebnisse präsentiert und darauf basierend entschieden werden, wo Baumpflanzungen möglich sind. "Bäume sind nicht nur für das Klima bedeutend. Sie kühlen die Temperatur herunter und spenden Schatten", so Halbwidl.

Auch die Argentinierstraße bezieht die Bezirkschefin in die Überlegungen mit ein. Hier muss jedoch zuerst ein gesamtheitliches Verkehrskonzept gefunden werden. "Mein politisches Anliegen ist es, eine Lösung für alle Verkehrsteilnehmer zu finden", erklärt Halbwidl. Wünschen würde sie sich eine Allee, "schließlich hieß die Argentinierstraße früher Alleegasse".

Preßgasse, Ort des Mitgefühls

Die vermeintliche Gasexplosion im Gemeindebau Ecke Preßgasse/Schäffergasse kostete zwei Menschen das Leben. Viele weitere wurden verletzt und haben darüber hinaus fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Alle Bewohner bekamen von Wiener Wohnen Ersatzquartiere gestellt.

Der Keller sowie die Wohnungen wurden ausgeräumt. Wert- und Sachgegenstände, die noch gerettet werden konnten, wurden in ein Lager gebracht, wo sie abgeholt werden können. "Es hat alles reibungslos funktioniert, Wiener Wohnen hat da sehr schnell reagiert", so die Bezirksvorsteherin, die auch jetzt noch mit vielen der Bewohner in Kontakt steht.

Neuer Gemeindebau geplant

Wie es nun weitergeht? Über den Sommer soll das Haus abgerissen werden. Ein neuer, barrierefreier Gemeindebau mit rund 30 Wohnungen soll an der gleichen Stelle entstehen – mit Baubeginn "hoffentlich 2020".

Im Zuge dessen soll zudem ein Innenhofkonzept erarbeitet werden. Im Erdgeschoß würde sich Lea Halbwidl eine "soziale Nutzung, wie einen Kindergarten oder einen Nachbarschaftstreff" wünschen.

Das Jugendzentrum "Fux4" lag Halbwidl von Anfang an am Herzen.
Baustart für den neuen Gemeindebau Preßgasse könnte schon 2020 sein.
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