Ein Fernbusterminal auf der Wieden?

Restaurant und Shops: So sieht David Sertic von der Wirtschaftskammer den Busbahnhof am Verteilerkreis.
  • Restaurant und Shops: So sieht David Sertic von der Wirtschaftskammer den Busbahnhof am Verteilerkreis.
  • Foto: Visualisierung: sam architects/WK Wien
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

WIEDEN. Bus-Terminals für Fernreisen sind in ganz Wien verstreut: beim Hauptbahnhof, in der Leopoldstadt und bei Erdberg finden sich die drei größten. "Wien braucht einen zentralen Bahnhof für Fernbusse", das meinen Busbetreiber, die Wirtschaftskammer und die Verantwortlichen der Stadt. Uneins sind sie aber darüber, wo die rund 700 Busse täglich hinfahren sollen.

Emissions-Belastung am Wiedner Gürtel höher

Nach langen Diskussionen waren nur mehr der Verteilerkreis und die Waldmanngründe neben dem Südtiroler Platz möglich. Der Ausbau des Standorts Erdberg wurde als nicht zielführend gesehen. Die Leopoldstädter Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger lehnte den Terminal in ihrem Bezirk ab. Nachdem auch Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz dem Standort am Alten Landgut eine Abfuhr erteilte, schien alles klar: Der Bahnhof könnte auf der Wieden ausgebaut werden. Doch eine Studie der Stadt Wien hat ergeben, dass der Verteilerkreis die bessere Variante sei, heißt es aus dem Büro Vassilakous. Grund sei, dass am Wiedner Gürtel die Emissions-Belastung höher sei.

Bezirksvorsteher Leopold Plasch spricht sich gegen den Bahnhof auf der Wieden aus: "Der Verteilerkreis ist die beste Lösung. Wenn Favoriten das schon nicht möchte, dann werden wir nicht die andere Wange hinhalten."

Autor:

Yvonne Brandstetter aus Penzing

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

13 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen