Öffentliche Toiletten
Grüne wollen "öKlos" für alle Parks und Spielplätze auf der Wieden

Die "öKlos" sind eine umweltfreundliche Alternative zu vergleichbaren Modellen.
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  • Die "öKlos" sind eine umweltfreundliche Alternative zu vergleichbaren Modellen.
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Auf der Wieden gibt es womöglich bald zehn zusätzliche Toiletten. Die Grünen wollen eine ganzjährige Aufstellung von "öKlos" in allen Parks und bei allen Spielplätzen im Bezirk .

WIEN/WIEDEN. Der Antrag der Grünen wurde im Bezirksparlament einstimmig angenommen. Zurzeit gibt es nur eine öffentliche Toilette, die sich im Alois-Drasche-Park befindet. Vor den Corona-Schutzmaßnahmen konnten sich Parkbesucher auf umliegende Lokale verlassen, deren WCs sie meist gegen einen kleinen Unkostenbeitrag benutzen konnten.

Problem für Frauen und Kinder

"Die Parks und Spielplätze bieten den Menschen eine Möglichkeit zur Teilnahme an der Gesellschaft. Wenn die dazu nötige Infrastruktur, zum Beispiel aufgrund fehlender Toiletten, nicht gegeben ist, schließt das bestimmte Gesellschaftsgruppen aus", so Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Julia Tinhof (Grüne). Vor allem Frauen und Kinder suchen sanitäre Anlagen nahe von Spielplätzen meist vergeblich. Deshalb sind sie oft gezwungen, früher als geplant nach Hause zu gehen.

Die Sanitäranlage im Alois-Drasche-Park ist die einzige öffentliche Toilette im 4. Bezirk.
  • Die Sanitäranlage im Alois-Drasche-Park ist die einzige öffentliche Toilette im 4. Bezirk.
  • Foto: Julia Schmidt
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"öKlos" als Lösung

Die Lösung des Problems sehen die Grünen in den "öKlos". Diese sind kostengünstiger als vergleichbare fix montierte Modelle. Zusätzlich wären sie eine Entlastung für die Gastronomie. Vor allem die Lokale rund um den Karlsplatz erleben – im Normalbetrieb – einen großen Ansturm auf ihre WCs durch Touristen.

Die "öKlos" sind wesentlich umweltfreundlicher, da zum Nachspülen statt Wasser trockene Sägespäne verwendet werden. Diese sind ein Abfallprodukt der Holzindustrie. Pro Toilettengang werden dadurch rund fünf Liter Trinkwasser gespart.

Zum Nachspülen wird bei den "öKlos" Sägespäne statt Wasser benutzt. Pro Person und Sitzung werden so rund fünf Liter Wasser gespart.
  • Zum Nachspülen wird bei den "öKlos" Sägespäne statt Wasser benutzt. Pro Person und Sitzung werden so rund fünf Liter Wasser gespart.
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Finanzierung durch Bezirksbudget

Für Bezirksvizin Tinhof sind rund zehn "öKlos" vorstellbar. Finanziert werden soll das Projekt aus dem Bezirksbudget. Gezielte Förderungen für öffentliche Toiletten gibt es seitens der Stadt Wien nicht. Allerdings könnte das Projekt einen Umweltzuschuss erhalten, meint Tinhof. Derzeit prüft die MA 42 – Stadtgartenamt die mögliche Umsetzung.

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