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Österreich ist gut gerüstet

Am Mittwoch überschlagen sich die Meldungen von Coronavirus-Verdachtsfällen in Österreich. Bisher wurde allerdings kein weiterer Fall bestätigt.
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  • Am Mittwoch überschlagen sich die Meldungen von Coronavirus-Verdachtsfällen in Österreich. Bisher wurde allerdings kein weiterer Fall bestätigt.

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  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

Am Dienstag erreichte Österreich die Meldung, vor der sich viele Menschen gefürchtet haben: Zwei Verdachtsfälle auf Corona-Virus sind in Tirol bestätigt worden. Es handelt sich dabei um zwei 24-jährige Italiener, die in Tirol ansässig sind und sich zuvor in Italien aufgehalten hatten. Sie sind wohlauf. Wir halten Sie zur Lage in Österreich am Laufenden.

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus rund um Verdachtsfälle und Maßnahmen in Österreich zu berichten, und Sie am Laufenden zu halten.

Mittwoch, 17:30 Uhr: Nun hat sich auch der fall in der Wiener UNO-City als negativ herausgestellt. Ein Mitarbeiter, der in Verdacht war, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, ist in einem Wiener Spital negativ getestet worden. 

Mittwoch, 16:45 Uhr: Auch in der Steiermark bereitet man sich auf den Ernstfall vor. Es wurde eine entsprechender Krisen- und Expertenstab, angeführt von den Landesrätinnen Juliana Bogner-Strauß und Doris Kampus sowie Landesamtsdirektor Helmut Hirt eingeführt. Bogner-Strauß zeigte sich überzeugt: „Was auch immer kommt, die Steiermark ist bestens vorbereitet“. Mehr Infos.  

Mittwoch, 16:18 Uhr: In Kärnten sagte Gesundheitsreferentin Beate Prettner am Rande des Koordinationsgesprächs der Landesregierung und Experten zum Corona-Virus: "Alle Verdachtsfälle sind rigoros abzuschotten". Die Maßnahmen seien alles andere als überzogen. Mehr hier. 

Mittwoch, 15:20 Uhr: In der Bundeshauptstadt gibt bisher keinen bestätigten Fall. Ein Sprecher des Krankenanstaltenverbundes (KAV) sagte gegenüber der Austria Presse Agentur, dass mit Mittwochfrüh insgesamt 72 Verdachtsfälle mit negativem Ergebnis getestet worden seien. 15 Personen warten noch auf ein Testergebnis.

Mittwoch, 15:10 Uhr: Nach der Entwarnung an einem Gymnasium wurde in Wien der nächste Verdachtsfall bekannt. Ein Mitarbeiter der UNO-City (Vienna International Center) steht unter Verdacht, sich mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben. Das teilte der Informationsdienst der UNO (UNIS) in Wien am Mittwochnachmittag mit. Der Mitarbeiter sei für weitere Tests in ein Krankenhaus gebracht worden. 

Mittwoch, 14:50 Uhr: Im niederösterreichischen Gablitz wurde laut einem Onlinebericht der "NÖN" ein Corona-Virus-Verdachtsfall bekannt. Nach ihrem Italienurlaub wies eine Frau typische Symptome des Virus auf. Die Frau ist mittlerweile in die Quarantäne-Station des Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert worden. Das bestätigte Bernhard Jany, Unternehmenssprecher der NÖ Landesgesundheitsagentur. Am Mittwoch sollen die Untersuchungsergebnisse der Patientin vorliegen. Laut Jany handle es sich aber um einen "Fall wie viele andere", die sich bisher alle als negativ herausgestellt haben.  

Mittwoch, 14 Uhr:
Das Coronavirus sorgt auch für Probleme in der Kärntner Landwirtschaft und Fleischindustrie. Josef Fradler, Obmann der Bäuerlichen Vermarktung Kärntner Fleisch, verfolgt die aktuelle Lage in Norditalien beunruhigt. Mehr.

Mittwoch, 13.45 Uhr:
Ein Corona-Verdacht bei einer Lehrerin der AHS Albertgasse in Wien-Josefstadt, hat sich nicht bestätigt. Die Lehrerin wurde negativ getestet und die Sperre der Schule damit aufgehoben. Mehr.

Mittwoch, 13:25 Uhr:
Entwarnung: Die Urlauberin aus Italien, ist nicht an den Folgen des Corona-Virus verstorben. Zuvor bestand Verdacht auf das Corona-Virus. Mehr.

Mittwoch, 12.25 Uhr:
Was tun bei Dienstreisen? Die Arbeiterkammer berät zu Corona-Virus. Weitere Informationen finden Sie hier

Mittwoch, 12.00 Uhr:
Im Universitätsklinikum St. Pölten mussten 50 Mitarbeiter nach einem Betriebsausflug nach Italien am Montag eine Zwangspause einlegen. Sie wurden in häusliche Quarantäne gestellt und auf das Coronavirus getestet. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor: 

"Bei zwei Drittel der Getesteten fiel das Ergebnis negativ aus", erklärt Kliniksprecher Bernhard Jany.

Die noch ausständigen Testergebnisse würden heute im Laufe des Tages erwartet.  Mehr Infos.

Was tun bei Corona-Verdacht?
Gesundheitsreferentin Christine Haberlander legte Landsleuten, die sich Sorgen machen oder unsicher wegen möglicher Grippesymptome sind, die Gesundheitshotline 1450 ans Herz. "Das ist eine gute Anlaufstelle bei der man sich zum Corona-Virus informieren kann. Dort sitzt geschultes Personal am anderen Ende der Leitung, das gerne weiter hilft." 
Mehr Infos

Mittwoch, 11.25 Uhr: Zahlreiche Präventionsmaßnahmen in Tirol
Nachdem am Dienstag in Tirol ein italienisches Paar auf den Corona-Virus positiv getestet worden ist, wurden zahlreiche Vorbeugemaßnahmen im Bundesland getroffen. Mehr Infos

Mittwoch, 11.20 Uhr: AK Tirol gibt Tipps
Rund ums Arbeits- und Reiserecht informierte die Arbeiterkammer Tirol. Alle Informationen dazu hier. 

Mittwoch, 11 Uhr: Kein Verdachtsfall an Wiener Schule 
Als Falschmeldung erwies sich ein Bericht, wonach eine Schule in Wien evakuiert worden sei. Das bestätigte die Direktorin unserer bezirkszeitung. Lesen Sie hier mehr dazu.

Mittwoch, 10.40 Uhr: Schutzmasken oft ausverkauft
Im Bezirk Neusiedl am See sind Schutzmasken auf Anfrage beinahe ausverkauft, auch Handdesinfektionsmittel werden knapp.

Mittwoch, 10.20 Uhr: Liste spezialisierter Spitäler
In Österreich sind 59 Krankenhäuser für die Behandlung von Corona-Virus-Verdachtsfällen und - Erkrankungen ausgerüstet. Wer Symptome aufweist oder befürchtet, erkrankt zu sein, soll zu Hause bleiben. Der Kontakt zu anderen Personen soll minimiert und das Gesundheitstelefon 1450 angerufen sowie die dort erhaltenen Anweisungen genau befolgt werden. Liste aller Spitäler hier.

Mittwoch, 10 Uhr: Kurzarbeit in Reisebüros
Weil das Geschäft bei Reisebüros in Österreich "nahezu zum Erliegen" gekommen sei, bereitet die Wirtschaftskammer Kurzarbeit in Reisebüros vor. 

Mittwoch, 9.50 Uhr: 
Die Apartmentanlage der in der Nacht verstorbenen Italienerin in Bad Kleinkirchheim (Verdacht auf Corona-Virus nicht betätigt!) wurde gesperrt, d. h. Angehörige wie Bewohner dürfen das Haus nicht verlassen und werden ebenfalls untersucht.

Mittwoch, 9.30 Uhr: Infos zu Schutzmasken
Panikkäufe bei Schutzmasken, in weiten Teilen des Landes sind diese bereits ausverkauft, die Verunsicherung ist groß: Welche bieten tatsächlich einen Schutz und welche nicht? Mehr Infos.

Mittwoch, 9 Uhr: Austro-Ärzte mischen mit
Das aus Österreich stammende und international tätige Start-Up Unternehmen TeleDoc stellt seine Ärzte für Fragen zum Corona-Virus unentgeltlich in den betroffenen Regionen in Italien zur Verfügung. Dazu müssen sie sich nur die TeleDoc-App über die Internetseite TeleDoc.global auf ihr Handy laden. Die Ärzte stehen in einem ersten Schritt in den Sprachen Italienisch, Deutsch, Englisch und Albanisch ab 26.02., 12.00 Uhr zur Verfügung. TeleDoc wird bei Bedarf sein Angebot auf weitere Regionen ausdehnen.

Mittwoch: Kinderpsychologin gibt Tipps
Das Corona-Virus hält die ganze Welt in Atem. Doch was macht das mit unseren Kindern? Dr. Luise Hollerer ist Kinderpsychologin. Die Expertin weiß, was Eltern jetzt machen können, damit ihre Kinder kein Trauma erleben. Mehr Infos.

Mittwoch, 8 Uhr: Italien-Urlauberin in Österreich verstorben
Eine Urlauberin aus Italien ist in Bad Kleinkirchheim verstorben. Es besteht Verdacht auf das Corona-Virus, es gibt aber noch keine Bestätigung. Mehr Infos.

Mittwoch, 7 Uhr: Vorsichtsmaßnahmen in Hotel
In dem Innsbrucker Hotel, in dem die infizierte Italienerin arbeitete, sollen insgesamt 62 Personen getestet worden sein. Neun Hotelmitarbeiter und drei weitere Personen aus dem engen sozialen Umfeld der Erkrankten mussten ebenfalls unter Quarantäne gestellt werden.

Mittwoch: Einsatzstab tagt
Der Einsatzstab der Bundesregierung zum Corona-Virus tagt am Mittwoch wieder. Das kündigte das Kanzleramt an. Auch Regierungschef Sebastian Kurz (ÖVP) wird an dem Treffen teilnehmen.

Dienstag, 23 Uhr: Keine Grenzschließungen
Wegen der steigenden Infektionszahlen in der EU, haben nun mehrere EU-Staaten angekündigt enger zusammenarbeiten zu wollen. Man wolle somit eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern. Eine Schließung der Grenzen oder Reisebeschränkungen werde es laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober aber nicht geben. Mehr Infos.

Dienstag, 20 Uhr: ZIB Spezial
Anlässlich der ersten bestätigten Fälle des Corona-Virus in Österreich strahlte ORF 2 zusätzlich zu den regulären Info-Sendungen um 20.15 Uhr in ORF 2 eine „ZIB spezial“ aus, und berichtete bis 21.00 Uhr über die neuesten Entwicklungen. Derzeit seien für die Menschen in Österreich keine eigenen speziellen Maßnahmen gegen des Corona-Virus nötig. Schutzmasken böten nur scheinbar Schutz. Das sagte Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl am Dienstagabend im ORF.

Dienstag, 16.30 Uhr: Hotel in Innsbruck gesperrt
Nach den beiden bestätigten Corona-Virus-Fällen in Österreich wurde in Innsbruck ein Hotel auf Anordnung des Landes gesperrt. Die positiv getestete junge Italienerin soll in dem Hotel als Rezeptionistin gearbeitet haben. Auch der Wohnort der Frau und ihres Freundes wurde abgeriegelt. Das Paar sei aber wohlauf, hieß es von den Behörden in Tirol.

Dienstag, 17 Uhr: Verdachtsfall in OÖ nicht bestätigt
Wie zwei Labortests am Dienstag Nachmittag belegten, bestätigt sich der Corona-Virus-Verdachtsfall in Linz nicht. Ein 55-jähriger Pichlinger war Dienstagfrüh nach einer Italien-Reise mit Symptomen zum Arzt gegangen, die auf den neuartigen Virus hindeuteten. Er wurde daraufhin von den Ärzten umgehend in der Ordination des praktischen Arztes isoliert und Abstrichproben genommen. Die Analysen in zwei Laboren lieferten ein negatives Ergebnis, der COVID-19-Verdachtsfall bestätigte sich somit nicht. Bürgermeister Klaus Luger: „Das Zusammenspiel zwischen den Behörden hat bestens funktioniert. Der Vorfall mit gutem Ausgang zeigt uns, dass Linz gut vorbereitet ist.“

Dienstag, 17.18 Uhr: Ankündigung einer Erklärung der Bundesregierung
Gesundheitsminister Rudi Anschober und Innenminister Karl Nehammer werden am Donnerstag im Nationalrat eine Erklärung zur aktuellen Lage rund um das Corona-Virus abgeben, das teilten ÖVP-Klubobmann August Wöginger und die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer mit.

Dienstag, 15.30 Uhr: Warnung vor Lieferengpässen
Der Handelsverband hat die möglichen Auswirkungen des Corona-Virus auf den europäischen und österreichischen Einzelhandel analysiert. Lesen Sie hier mehr dazu.

Dienstag, 14.30 Uhr: Erhöhte Bereitschaft beim Heer
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gibt bekannt, dass sie sich über konkrete Planungen informieren lässt und das Bundesheer bereit steht. Das BMLV hat für einen Teil der Streitkräfte eine erhöhte Führungsbereitschaft angeordnet.

Anschober: "Es war zu befürchten"
Am Mittwoch überschlagen sich die Meldungen von Coronavirus-Verdachtsfällen in Österreich. Bisher wurde allerdings kein weiterer Fall bestätigt.
Gesundheitsminister Rudi Anschober hat einen Notfallplan eingerichtet. Am Donnerstag wird er gemeinsam mit Innenminister Nehammer im Parlament darüber berichten.
Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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