Pater der Karlskirche: Mit Anwälten gegen Glasklotz

Pater Martin Pastrnak hat die Anwaltskanzlei CMS beauftragt, den geplanten Ausbau des Winterthurgebäudes juristisch zu prüfen.
  • Pater Martin Pastrnak hat die Anwaltskanzlei CMS beauftragt, den geplanten Ausbau des Winterthurgebäudes juristisch zu prüfen.
  • hochgeladen von Maria-Theresia Klenner

WIEN. Trotz des wackeligen Baustarts für eine Sanierung samt Zubau am Wien Museum - weder die Finanzierung noch die Gesamtkosten sind geregelt - ist die Aufstockung des Winterthurgebäudes neben der Karlskirche immer noch Thema. Der Flächenwidmungsplan für den Aufbau des Bürogebäudes liegt seit Mitte Mai auf, obwohl der Aufbau an den Umbau des Museums gekoppelt ist. Nun macht Martin Pastrnak, Pater der Karlskirche, als Eigentümervertreter der Karlskirche von seinem Einspruchsrecht Gebrauch. In seinem Auftrag prüfte die CMS Anwaltskanzlei die von der Stadt Wien geplanten Umwidmung der Flächenwidmung, die zum Denkmalschutz im Widerspruch steht. Ergebnis der Prüfung: Die Aufstockung des Glasklotzes neben der barocken Kirche ist aus juristischer Sicht unzulässig. "Wir werden nun alle rechtlichen Schritte ergreifen, um die Aufstockung zu verhindern", so Pater Pastrnak zur bz.

Hintergrund

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