Coronavirus
So geht die Wieden mit der Pandemie um

Die Karlskirche sowie alle anderen Kirchen auf der Wieden haben zum Gebet geöffnet. Die Gottesdienste fallen jedoch aus.
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  • Die Karlskirche sowie alle anderen Kirchen auf der Wieden haben zum Gebet geöffnet. Die Gottesdienste fallen jedoch aus.
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Die Maßnahmen der Regierung, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind auf der Wieden spürbar. Trotz allem halten die Bezirksbewohner fest zusammen.

WIEDEN. Seit heute, Montag, haben Geschäfte geschlossen, der Schulbetrieb ist eingestellt, Lokale sind zu: Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket geschnürt, das sich bis nach Ostern stark auf das tägliche Leben der Bewohner der Wieden auswirken wird.

Vorläufig sind Veranstaltungen aller Art abgesagt. Das betrifft etwa sämtliche Vorstellungen im Theater Akzent und auf der Freien Bühne Wieden. Auch das Bezirksmuseum sowie das neu eröffnete Künstlerhaus am Karlsplatz haben geschlossen.

Supermärkte und Apotheken geöffnet

Für Bewohner der Wieden selbst sind die anderen Maßnahmen aber deutlich spürbarer: So haben die Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, geschlossen. Grund zur Sorge gibt es aber nicht: "Supermärkte, Apotheken und Drogerien bleiben weiterhin geöffnet", versichert Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist jedenfalls gesichert. Neben den Supermärkten haben auch die Standler am Naschmarkt weiterhin geöffnet.

Die Marktstände am Naschmarkt haben auch weiterhin geöffnet.
  • Die Marktstände am Naschmarkt haben auch weiterhin geöffnet.
  • Foto: Valerie Krb
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Dass die Wiedner in Krisenzeiten zusammenhalten, zeigt auch das von Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ) ins Leben gerufene Nachbarschaftsnetzwerk. Dabei können sich junge, gesunde Menschen freiwillig melden, um etwa Besorgungen für die ältere Generation zu übernehmen. Wer mitmachen will, findet hier weitere Informationen.

Karlskirche ohne Messe

Auch was Kirchen angeht, werden die Maßnahmen spürbar: In Absprache mit der Bundesregierung hat sich die Erzdiözese Wien dazu entschlossen, die Gottesdienste vorerst auszusetzen. Die Karlskirche hat weiterhin für das persönliche Gebet geöffnet.

Die reine Besichtigung ist untersagt, auch der Panoramalift und das Museum sind gesperrt, wie Rektor Peter Fiala mitteilte. Vereinbarte Taufen und Trauungen werden verschoben, Begräbnisse dürfen nur am Grab im kleinsten Familienkreis stattfinden, Seelenmessen sind später nachzuholen. "Dringend ersuche ich nach wie vor Kranke und Ältere über 70 Jahren nicht zu kommen", so Pfarrer Fiala.

Gottesdienst via Livestream

Die Pfarre zur Frohen Botschaft hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Diese ist ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden. Auf der Wieden gehören dazu die Pfarrgemeinden St. Elisabeth, St. Thekla und Wieden-Paulaner.

Seelsorger sind für das persönliche Gespräch vor Ort. Auch die Mitnahme von Weihwasser ist möglich. Zusätzlich können Gläubige den Sonntagsgottesdienst im Internet streamen. Infos dazu gibt es auf der Homepage der Pfarre zur Frohen Botschaft.

Die Karlskirche sowie alle anderen Kirchen auf der Wieden haben zum Gebet geöffnet. Die Gottesdienste fallen jedoch aus.
Die Marktstände am Naschmarkt haben auch weiterhin geöffnet.
Autor:

Barbara Schuster aus Wieden

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