SPÖ-Krise
Rendi-Wagner: "Ich bin Chefin und ich bleibe Chefin"

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner erteilt den Gerüchten rund um ihre Ablöse eine klare Absage.
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Die Revolte in der SPÖ scheint vorerst abgewendet zu sein. SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner äußerte sich nach einem Treffen im Wiener Rathaus zu den Gerüchten rund um ihren Rückzug.

ÖSTERREICH. Am Donnerstagabend hatten sich Gerüchte verdichtet, dass Rendi-Wagner kurz vor ihrem Rückzug stehe. Nach dem bekannt wurde, dass wegen Parteischulden in der Höhe von 15 Millionen Euro 27 Mitarbeiter der SPÖ-Bundeszentrale per E-Mail von ihrer bevorstehenden Kündigung informiert wurden, wuchs der Unmut über die Parteichefin. Am Freitag hatte sich ein Flashmob vor der Parteizentrale in der Löwelstraße versammelt, um gegen das Vorgehen der roten Parteispitze zu protestieren.

Währenddessen kamen im Rathaus unter anderem die Landeschefs der SPÖ sowie die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures zusammen, um die Lage zu analysieren. Nach dem Treffen erklärte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Freitagnachmittag, dass sich die Partei bemühen werde, die von den Sparmaßnahmen betroffene Mitarbeiter andernorts weiter zu beschäftigen. In den kommenden Tagen werde es persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern geben. „Wir wollen und werden niemanden alleine lassen. Das ist der ganz große Fokus für die kommenden Tage und Wochen“, sagte die Parteichefin.

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"Ich bin Chefin und ich bleibe Chefin"

Das die Mitarbeiter via E-Mail über ihre Kündigung informiert wurden, sei mit dem Betriebsrat so abgesprochen worden. Es gebe keinen guten Weg, das mitzuteilen, so Rendi-Wagner. „Ich verstehe den Unmut. Aber nun müssen wir alle an einem Strang ziehen“.

Den Gerüchten zu ihrem Rücktritt erteilte Rendi-Wagner eine Absage: "Ich bin Chefin und ich bleibe Chefin". Die rote Parteichefin erklärte weiter: „Mit Verantwortung geht man nicht einfach um wie mit einer Jacke, die man einfach auf einen Nagel hängt, wenn’s schwieriger wird. Nein, ich habe Verantwortung übernommen.“

Wichtig sei eine Lösung der finanziellen Probleme. Man brauche den Mut Erneuerungen umzusetzen. Sie plädierte für einen Zusammenhalt in der Partei. Alle Landesorganisationen hätten ihr ihre Unterstützung zugesagt. „Gerüchte und Intrigen bringen niemanden was. Ganz im Gegenteil, die schaden der Sozialdemokratie und jedem einzelnen“, so Rendi-Wagner.

Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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