Ministerin Köstinger
Bereits 600 5G-Sendestationen in Österreich

Die für den Ausbau von 5G zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger im Gespräch mit RMA-Chefredakteurin Maria Jelenko (Archivbild).
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  • Die für den Ausbau von 5G zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger im Gespräch mit RMA-Chefredakteurin Maria Jelenko (Archivbild).
  • Foto: Markus Spitzauer
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Die Regionalmedien Austria haben sich nach dem aktuellen Status Quo der Entwicklung und des Ausbaus der 5G-Technologie in Österreich bei der zuständigen Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) erkundigt. Die Ausrollung ist im vollen Gange, so die Ministerin.

ÖSTERREICH. Laut Köstinger hat Österreich im Jahr 2018 als viertes Land in Europa eine 5G Strategie veröffentlicht. Zentrales Ziel der 5G-Strategie war durch optimierte Rahmenbedingungen die Einführung der 5G-Mobilfunktechnologie in Österreich zu planen.

Der aktuelle Ausbaustand

"Der aktuelle Ausbaustand zeigt bereits knapp über 600 5G-Sendestationen in Österreich, welche zu rund zwei Drittel von der A1 Telekom Austria AG, knapp zu einem Viertel von der Magenta Telekom GmbH sowie die verbleibenden durch die Hutchinson Drei Austria GmbH für das Angebot von 5G Diensten genutzt werden". Derzeit seien damit in etwa zehn Prozent der österreichischen Gemeinden zumindest ein 5G-Sendestandort verfügbar, wobei die meisten in Oberösterreich, Wien, Steiermark und Kärnten stehen, zumeist noch in den Landeshauptstädten. "Noch heuer werden weitere Frequenzpakete für den 5G Ausbau versteigert womit insbesondere durch die enthaltenen Auflagen, auch die Versorgung in die ländlichen Gebiete vorangetrieben werden wird", so Köstinger gegenüber den RMA.

Frage nach Gesundheitsgefährdung durch 5G

Auf die Frage nach der Analyse wissenschaftlicher Studien die neue Generation des Mobilfunks betreffend, antwortete Köstinger: "Österreich beobachtet auch permanent die jährlich weltweit erscheinenden Studien auf dem Gebiet des Mobilfunks und hat zu diesem Zweck einen wissenschaftlichen Beirat eingerichtet, dessen Aufgabe es ist, jährlich eine Risikobewertung vorzunehmen. Die Bewertungen der internationalen Studien können auf der Website des Wissenschaftlichen Beirats Funk nachgelesen werden. Die Messungen der verantwortlichen Fernmeldebehörden zeigen, dass die Immissionsbelastung so gering ist, dass eine Überschreitung der Grenzwerte auch bei noch weiterem Ausbau von 5G ausgeschlossen erscheint."

In den Niederlanden hat ein Gericht gerade die Abweisung einer Klage für eine Verhinderung des 5G Ausbaues mit der inhaltlichen Begründung abgewiesen, dass keine Gesundheitsgefährdung zu befürchten sei. Es gäbe, so ist in der Begründung zu lesen, keine Anhaltspunkte dafür, dem Wissensstand der internationalen Wissenschaft zu misstrauen.

Ärztekammer: Potentielle Gefahren durch Mobilfunk
Schnelles Internet ja, aber nicht um jeden Preis
Die für den Ausbau von 5G zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger im Gespräch mit RMA-Chefredakteurin Maria Jelenko (Archivbild).
Alle Geräte über 5G verbinden, die Zukunft hat in Österreich längst begonnen. Aber Gesundheitsexperten sind skekptisch.
Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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