Aufsichtsrat beschließt Sparpaket
Casinos Austria bauen rund 500 Stellen ab

Rund 500 von insgesamt 1.700 Stellen in Österreich werden abgebaut.
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Am Mittwoch hat der Aufsichtsrat der Casinos Austria AG beschlossen, den Vorschlag des Vorstands auf eine Umsetzung des Restrukturierungskonzepts "ReFIT" anzunehmen.

ÖSTERREICH. Das Sparpaktet bedeutet unter anderem einen Jobabbau und eine Reduktion der Gehaltskosten. Rund 500 von insgesamt 1.700 Stellen in Österreich werden abgebaut. Die Umsetzung des Maßnahmenpaktes werde "die größte Neuorganisation in der Geschichte des Unternehmens" sein, wodurch langfristig die Stellung der Casinos Austria als Glücksspielanbieter in Österreich abgesichert werde, erklärte Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner am Mittwoch in einer Aussendung.

Laut den Casinos Austria beinhaltet das Restrukturierungskonzept unter anderem folgende Eckpunkte:

  • Sicherstellung der Profitabilität des terrestrischen Casino Geschäfts in Österreich um nachhaltig die Standorte zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern
  • Einsparung von über 40 Millionen Euro durch Reduktion von Sach- und Personalkosten in den Casinos Betrieben und in der Zentrale.
  • Neuorganisation der Casino-Betriebe und der Zentrale und einer Redimensionierung einzelner Casino-Standorte.
  • Reduktion der Anzahl der Mitarbeiter und der durchschnittlichen Gehaltskosten.
  • Einer stärkeren operative Trennung des Casino-Betriebs von anderen Bereichen der Unternehmensgruppe und Schaffung einer "schlanken" eigenständigen Zentrale.

Bei einer erfolgreichen Umsetzung des vorliegendem Konzept würden die zwölf Casino-Standorte erhalten bleiben, hieß es. Die sechs Belegschaftsvertreter im Aufsichtsrat stimmten gegen das Restruktuierungsprogramm, wie der "Standard" (Online-Ausgabe) berichtet. Insgesamt sei die Abstimmung zwölf zu sechs ausgefallen. Im Vorfeld hatten die Arbeitnehmervertreter Modelle wie Altersteilzeit statt Kündigungen vorgeschlagen.

Bei einer erfolgreichen Umsetzung des vorliegendem Konzept würden die zwölf Casino-Standorte erhalten bleiben, versprach die Casinos Austria AG am Mittwoch.
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Sazka Group: "1200 Arbeitsplätze gerettet" 

In Projekt- und Arbeitsgruppen sollen nun die notwendigen Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden, auch weitere Maßnahmen für Einsparungen seien möglich. "Es geht um die Rettung eines Unternehmens, das sich aufgrund seiner Struktur und der veränderten Welt in einer außerordentlich schwierigen Situation befindet", so der Chef der tschechischen Sazka Group, Robert Chvatal, die die Mehrheit der teilstaatlichen Casinos Austria AG hält. Das Konzept berücksichtige aber auch die Mitarbeiter des Unternehmens, indem "1200 Arbeitsplätze gerettet werden", hieß es.

Österreich besitzt über die Staatsholding ÖBAG 33,24 Prozent an der Casinos Austria AG. "Es ist uns wichtig, die geplanten Maßnahmen sozial verträglich und mit Einbindung des Betriebsrates durchzuführen", hieß es in einer Stellungnahme der ÖBAG. "Das Management hat uns versichert, dass angesichts der großen Herausforderungen für die CASAG der Umbau des Unternehmens unerlässlich ist."

Der Casinos Austria Konzern beschäftigt rund 3.400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im In- und Ausland. 1.700 davon in der Casinos Austria AG in den zwölf Casinos und im Headquarter in Wien.

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