Fit 4 Internet
Österreicher haben bei der "Online-Sicherheit" Aufholbedarf

Bundesministerin Margarete Schramböck nahm den "Safer Internet Day" zum Anlass, um das Bewusstsein für Sicherheit im Netz zu schärfen.
  • Bundesministerin Margarete Schramböck nahm den "Safer Internet Day" zum Anlass, um das Bewusstsein für Sicherheit im Netz zu schärfen.
  • Foto: BMDW/HBF/Trippolt
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Zwischen Mai und Dezember 2019 haben mehr als 10.000 Personen den digitalen Kompetenzcheck des Vereins „fit4internet“ absolviert. Die Ergebnisse zeigen, dass es vor allem im Kompetenzbereich „Sicherheit" Nachholbedarf in der österreichischen Bevölkerung gibt.

ÖSTERREICH. Anlässlich des „Safer Internet Day" am 11. Februar präsentierte die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) Margarete Schramböck gemeinsam mit dem Verein „fit4internet“ Maßnahmen, um Defiziten bei der digitalen Sicherheit entgegen zu wirken. "Wir möchten bei der Digitalisierung niemanden zurücklassen", sagte Schramböck bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Wichtig sei das Zusammenspiel von Unternehmen, Institutionen und Organisationen, um für mehr "Sicherheit in der digitalen Welt zu Sorgen" und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen, so die Bundesministerin. 

Eine Online-Umfrage des BMDW in Kooperation mit "fit4internet" und der Digitalberatung GmbH unter 500 Personen ergab, dass Internetnutzer die Verantwortung für einen sicheren Umgang mit dem Internet größtenteils bei sich selber sehen. Bereits die Hälfte der Befragten gab an, durch Geräteattacken persönlichen Schaden erlitten zu haben. Am Häufigsten waren Viren oder Malware die Ursache. Laut "fit4internet"-Präsident Peter Oswald zeigen die Ergebnisse der Umfrage, "dass wir hier unterschiedliche Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und Schulung im Privat- wie auch im Berufsleben benötigen". 

Hemmschwelle für Täter im Netz niedriger

Als Präventionsmaßnahme sowie zur Bewusstseinschaffung für die Gefahren im Internet bietet das Bundeskriminalamt (BKA) gemeinsam mit "fit4internet" daher kostenlose Schulungen durch Exekutivbeamten zum Thema "computer- und Internetkriminalität" an. "Straftaten verlagern sich zunehmend ins Internet", erläuterte Michael Fischer, Direktor des BKA. Der Grund dafür sei die Anonymisierung, also die Tatsache, dass der physische Kontakt zum Opfer fehle. Dadurch "wird die Hemmschwelle, kriminelle Handlungen zu begehen, niedriger, so Fischer. 

Gemeinden, Institutionen, Vereine und Organisationen können sich ab 20 Personen über die fit4internet-Hotline (0800/221055) für eine Schulung anmelden. Zum digitalen Kompetenzcheck geht es unter www.fit4internet.at .

Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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