16.03.2017, 16:05 Uhr

184 junge Wiener Polizisten in den Dienst verabschiedet

Das sind die neuen Wiener Polizisten und Polizistinnen. (Foto: Thomas Cerny)

Feierlicher Lehrgangsabschluss vor der Burg im ersten Bezirk: Am Donnerstag wurden 184 Junginspektoren ausgemustert und in den Dienst gestellt. Davon werden ingesamt 136 Männer und Frauen ausschließlich auf den Wiener Straßen patrouillieren.

WIEN. Seit Donnerstag hat die Stadt Wien 136 Polizisten mehr. Die Junginspektoren wurden nach dem Ende ihrer Ausbildung feierlich am Platz vor der Burg ausgemustert. Insgesamt entspringen 184 Männer und Frauen aus sechs polizeilichen Grundausbildungslehrgängen und zwei fremden- sowie grenzpolizeilichen Ausbildungslehrgängen.

Im Detail sind für den polizeilichen Regeldienst in Wien 38 Frauen und 98 Männer vorgesehen. Sie wurden in 24 Monaten und mehr als 2.700 Unterrichtseinheiten sowie zwei Praxisphasen auf den Polizeiberuf vorbereitet. Was am Lehrplan stand? Persönlichkeitsbildung, Menschenrechte, Handlungs- und Einsatztraining, Kriminalistik, Kommunikation und eine Vielzahl an Rechtsmaterien und Gesetzen. Die Inspektoren werden nach der intensiven Ausbildung nun in den verschiedenen Bezirken zum Einsatz kommen und die Polizeipräsenz verstärken.

Weitere 34 Männer und 14 Frauen absolvierten einen speziellen sechmonatigen fremden- und grenzpolizeilichen Ausbildungslehrgang. Sie werden künftig an den Staatsgrenzen bzw. bei der Abteilung Fremdenpolizei eingesetzt.


Polizei ist...?

Was für junge Beamte der Polizeidienst bedeutet, erzählen sie in diesem von der LPD Wien auf Facebook geposteten "Word-Rap":


Innenminister gratulierte persönlich

„Die 184 neuen Kolleginnen und Kollegen haben sich für einen schönen und verantwortungsvollen Beruf entschieden“, so Innenminister Wolfgang Sobotka bei der Veranstaltung. „Er wird ihnen viel abverlangen, aber auch viel zurückgeben – und das ist mit keinem anderen Beruf der Welt vergleichbar. Ich wünsche meinen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf ihren vielen verschiedenen neuen Dienststellen alles Gute.“

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