05.10.2017, 11:48 Uhr

Auftakt zur Weinlese im kleinsten Weingarten Wiens

Traditionelle Weinlese mit Bürgermeister Michael Häupl am Schwarzenbergplatz. Mit 70 Rebstöcken ist Gut das kleinste seiner Art in Wien.

Bürgermeister Häupl eröffnete die diesjährige Ernte. Der Ertrag der rund 50 Flaschen geht an "Licht ins Dunkel".

INNERE STADT. Rund 2,5 Millionen Liter Wiener Wein wurde vorheriges Jahr geerntet - immerhin 50 Liter davon entfielen auf das Weingut am Schwarzenbergplatz 2. Als "kleinster Weingarten Wiens" umfasst der Anbau rund 70 Rebstöcke - mitten in der Wiener Innenstadt. Die ersten Trauben der alljährlichen Weinlese schnitt Bürgermeister Michael  Häupl am Donnerstag höchstpersönlich von der Rebe.

Begleitet von Blasmusik fanden sich auch Eigentümer Hans Schmid, Dompfarrer Toni Faber, der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Wien, Herbert Schilling, Bezirksvorsteher Markus Figl sowie die Wiener Weinkönigin Elisabeth III. an dem über 100 Jahre alten Gut ein. "Die Weingärten in Wien blieben vom Frost und Hagel im Frühjahr dieses Jahr verschont und die Trauben sind durch den trockenen Sommer reif und sehr groß", so Schilling. Sowohl mit Menge und Qualität der Ernte sei man äußerst zufrieden. "Ein wunderbarer Jahrgang", freut sich Schilling.

Weinbau in Wien: Döbling Spitzenreiter

Der Ertrag - rund 50 Flaschen Wiener Gemischter Satz DAC - wird bei einer Weinauktion versteigert. Der Erlös geht an die Aktion "Licht ins Dunkel". In Sachen Wein braucht sich die österreichische Landeshauptstadt nicht verstecken. Insgesamt gibt es in ganz Wien 146 Weinbaubetriebe und rund 637 Hektar bepflanzte Rebfläche - hauptsächlich Weißwein. Spitzenreiter ist Döbling mit knapp über 300 Hektar .
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