25.10.2016, 08:32 Uhr

Sachwalterschaft

Mag. Klaus Baumgartner, MBL (Foto: Baumgartner)

Die Menschen werden immer älter; aber nicht immer bleiben Sie bis ans Ende gesund, sondern können ihre Dinge irgendwann nicht mehr selbst erledigen.

Ein Sachwalter ist jemand, der diese Dinge dann regeln und Entscheidungen für die geschäftsunfähige Person treffen soll; er wird immer vom Gericht bestellt. Man kann eine Sachwalterschaft nur anregen: Man hat also kein Recht darauf, dass das Gericht auch wirklich einen Sachwalter bestellt. Das Gericht allein entscheidet das, nachdem ein Arzt den Gesundheitszustand beurteilt hat.

Die Familie hat auch keinen Einfluss darauf, wer Sachwalter wird, und was dieser tut; der Sachwalter wird nur vom zuständigen Gericht kontrolliert. Oft werden berufsmäßige Sachwalter (Vereine, Rechtsanwälte, Notare) bestellt, die viele Menschen betreuen und daher nicht sehr genau auf diese eingehen können. Familienangehörige können auch Sachwalter werden.

Klartext: Wer für sich keinen Sachwalter will, der muss sich rechtzeitig um eine Vorsorgevollmacht kümmern - wir beraten Sie gern!

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