Gegen Langeweile
Die besten Spiele-Tipps aus der bz-Redaktion

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So vergeht die Zeit wie im Flug: Die bz-Redaktion versorgt Sie mit den besten Tipps für amüsante und spannende Stunden daheim. Viel Vergnügen mit unseren Spiele-Empfehlungen!

WIEN. Ob cooler Karten-Klassiker, spannendes neues Brettspiel oder Würfeln mal anders: Wir haben für Sie 15 Spiele-Tipps, wie Sie sich die Zeit daheim auf vergnügliche Art und Weise vertreiben können.

Cluedo

von Babsi Schuster

Wer hat Dr. Schwarz ermordet? Klassiker kommen nicht aus der Mode. Das gilt auch für „Cluedo“. Das Brettspiel feierte eben erst seinen 70. Geburtstag. Bei „Cluedo“ werden die Spieler zu Detektiven. Während eines Empfangs wird Dr. Schwarz in seiner Villa ermordet. Doch wer von den Gästen ist der Mörder? In welchem Raum und mit welchem Werkzeug geschah der Mord? Durch geschicktes Befragen der Mitspieler gilt es, den Mord aufzuklären. Für zwei bis sechs Teilnehmer und für Kinder ab acht Jahren. In der „Cluedo Junior“-Variante lösen Kinder ab fünf Jahren, das Rätsel um ein kaputtes Spielzeug.

Scrabble

von Kathrin Klemm

Um ganz ehrlich zu sein: Brettspiele sind nicht wirklich mein Fall. Es gibt aber eine einzige Ausnahme: „Scrabble“. Dabei ziehen zwei bis vier Spieler zufällig Buchstaben, mit denen sie abwechselnd Wörter auf dem Spielbrett legen und damit Punkte sammeln. Mein Tipp: Will man den Schwierigkeitsgrad erhöhen, kann man auch auf Englisch oder einer anderen Fremdsprache spielen. Geeignet ist „Scrabble“ für alle ab zehn Jahren. Für mich ist „Scrabble“ mehr als bloß ein Spiel, denn man regt damit seinen Geist an und kann – ähnlich wie bei Kreuzworträtseln – seinen eigenen Wortschatz erweitern.

Die Siedler von Catan

von Andrea Peetz

Eine von Meer umgebene Insel mit Gebirgen, Weiden, Hügelland, Ackerland und Wäldern: Wovon man aktuell nur träumen kann, bildet das Spielfeld für „Die Siedler von Catan“. Dann geht’s los: würfeln, Rohstoffe kassieren, Straßen und neue Siedlungen bauen oder eine Siedlung zur Stadt aufwerten. Wer seine Ressourcen clever tauscht oder mit ihnen handelt, dessen Chancen stehen gut, am Ende zu gewinnen. Mein Tipp: Unbedingt die Erweiterungen für das Spiel ausprobieren! Ob Seefahrer, Entdecker und Piraten oder Städte und Ritter – damit lassen sich unendlich viele Stunden voller Spielspaß füllen.

Würfeln nach eigenen Regeln

von Karl Pufler

Würfelpoker ist eines meiner Lieblingsspiele – aber nach meinen eigenen Regeln. Nötig sind fünf Würfel. Jeder darf abwechselnd dreimal werfen. Beim ersten Wurf zählen nur Neuner bzw. Einser, dann Zehner bzw. Zweier – bis zu den Assen bzw. Sechser. Dann folgen Straße (fünf aufeinanderfolgende Karten – 20 Punkte), Full House (zwei gleiche und drei gleiche – 30 Punkte), Poker (vier gleiche – 40 Punkte) und Grande (fünf gleiche – 50 Punkte). In der zweiten Runde geht es in umgekehrter Reihenfolge weiter. Die dritte Partie heißt dann: vor dem Wurf ansagen. Versuchen Sie es auch mit eigenen Regeln!

Canasta

von Yvonne Brandstetter

Ein Kartenspiel für die ganze Familie, das bei uns schon lange Tradition hat, ist Canasta, eine perfekte Mischung aus Glück und Taktik. Gespielt wird mit den klassischen Spielkarten samt Joker entweder zu zweit, zu viert oder zu sechst. Die Karten werden gemischt, jeder Spieler erhält zwölf. Das Ziel ist, mittels Abheben und Abwerfen, so schnell wie möglich sieben Karten der gleichen Art zu sammeln. Die genaue Anleitung gibt‘s auf www.gamedesign.de/canasta

Istanbul

von Elisabeth Schwenter

Der erste Vorteil: Um den ganzen türkischen Bazar, der die Spielfläche bildet, aufzubauen, braucht man schon mal eine Stunde. Die Kinder sind also beschäftigt. Das Ziel eines jeden Spielers: so viele Güter wie möglich auf dem Bazar zu ergattern, sie gegen andere Güter oder Geld zu tauschen, um so am schnellsten an die Edelsteine, die zum Sieg führen, zu kommen. Wenn man das System einmal durchschaut hat, macht „Istanbul“ dank unkomplizierter Regeln jeder Altersgruppe Spaß.

Schiffe versenken

von Max Spitzauer

Einfach einen Raster mit 12 x 12 Kästchen aufmalen – auf einer Seite die Zahlen eins bis zwölf, auf der anderen A bis L – und schon hat man den Austragungsort für die Schlacht. Alternativ finden sich auch viele Vorlagen im Internet, die man einfach ausdrucken kann. Insgesamt gibt es zehn Schiffe: ein Schlachtschiff (fünf Kästchen), zwei Kreuzer (vier Kästchen), drei Zerstörer (drei Kästchen) und vier U-Boote (zwei Kästchen). Die Schiffe dürfen einander nicht berühren, nicht ums Eck gebaut werden, keine Ausbuchtungen haben und nicht diagonal aufgestellt werden. Gewonnen hat, wer zuerst alle Schiffe des Gegners zerstört hat.

Würfelpoker

von Thomas Netopilik

Beim Würfelpokern geht es darum, durch geschicktes Würfeln, etwas Glück sowie überlegtes Eintragen möglichst viele Punkte zu erzielen. Jeder Spieler hat drei Spalten auf dem Zettel, die Wertung der ersten Spalte zählt einfach, die der zweiten doppelt und die der dritten dreifach. Das Spiel endet, sobald jeder Spieler jedes Wertungsfeld ausgefüllt hat, also nach 39 Zügen. Wer mehr über Full House, Straße und Co. wissen will: www.gamedesign.de/wuerfelpoker

Mini-Tischtennis

von Larissa Reisenbauer

Tischtennis ohne eigenen Tisch? Ganz einfach: Ein Mini-Tischtennis-Set – gibt es etwa auf Amazon – macht es möglich. Esstisch abräumen, blaue Stäbchen ins Netz einfügen, schwarze Saugnäpfe an den unteren blauen Stäbchen montieren und auf den Tisch kleben. Schläger in die Hand und das Battle mit den Liebsten kann beginnen. Doch Achtung: Es sollte an den Enden des Esstischs genügend Platz sein – sonst kommt es vielleicht zu ungewünschten Umdekorierungen ...

Schach

von Ernst Georg Berger

Schach ist vielleicht das Spiel der Könige, aber ich war vor Jahren diesem Vorfahren aller Brettspiele verfallen. Nun habe ich mich wieder auf meine einstige Leidenschaft besonnen, das Brett abgestaubt und die Figuren aufgestellt. Eines darf ich verraten: Es hat einen großen Vorteil, in der Isolation zu spielen. Mein einziger Gegner bin ich selbst. Was soll ich sagen: Es ist eine Herausforderung, aber bisher habe ich dennoch jede Partie für mich entschieden. Schach matt!

Stille Post mal anders

von Mathias Kautzky

Stille Post kennt jeder: In einer Runde denkt sich einer einen Begriff aus und flüstert ihn seinem Nachbarn ins Ohr. So geht’s reihum, bis das Wort beim Letzten angekommen ist. Dann lachen meist alle, weil sich das Wort auf seiner Reise ziemlich verändert hat. In Coronazeiten ist Stille Post nicht empfehlenswert. Wie wär’s mit „Laute Post“? Dabei ruft man sich das Wort durch geschlossene Türen von Zimmer zu Zimmer zu. Hat es sich dabei auch so verändert wie bei Stille Post?

Mensch ärgere dich nicht

von Michael J. Payer

Seit dem Jahr 1910 ist das der Spieleklassiker für Familien: „Mensch ärgere dich nicht“ darf meiner Meinung nach in keinem guten Haushalt fehlen. Vom Enkerl bis zur Oma, ob Jung oder Alt: Jeder hat mit dem bekannten Brettspiel seinen Spaß. Wer würfelt als Erster eine Sechs und wer bringt seine vier Spielfiguren zuerst auf die Zielfelder? Zwei bis sechs Spieler können hier miteinander eine gute Zeit verbringen. Und falls man doch mal vom Feld geschmissen wird oder wieder mal keinen Sechser zum Ansetzen würfelt, dann sollte man eines allerdings auf keinen Fall vergessen: „Mensch ärgere dich nicht!“

Skip-Bo

von Conny Sellner

Ein absolutes Muss für die ganze Familie ist bei uns schon seit Jahren das Kartenspiel „Skip-Bo“. Dabei geht es darum, die Karten in der Reihenfolge von eins bis zwölf so abzulegen, dass man am Ende jener Spieler ist, dessen Spielerstapel zuerst fertig ist. Geschick und logisches Denken werden hier gefördert und es macht Spaß, anderen eine Grube zu graben, indem man ihre Spielzüge verhindert und sie somit keine Karten ablegen können. Geeignet ist das Spiel für alle ab sieben Jahren, mitmachen können bei jeder Runde zwei bis sechs Personen. Fazit: Spiel, Spaß und Spannung für Eltern als auch für Kids.

Take it easy!

von Hannah Maier

Das Legespiel eignet sich für Tüftler ab zehn Jahren und ist auch allein eine spannende Aufgabe. Jeder Spieler erhält einen Spielplan und ein Set mit 27 sechseckigen Kärtchen. Ein Spieler hat die Kärtchen verdeckt vor sich liegen und wählt per Zufall eine aus. Die übrigen Spieler suchen dieselbe Karte in ihrem Set und ordnen sie auf dem Spielplan an. Dabei gilt es, mit den Kärtchen durchgehende Farbreihen zu bilden, denn diese zählen am Ende des Spiels als Punkte. Ein unpassendes Kärtchen in der Reihe macht jedoch alles zunichte. Das Ziel ist, von Durchgang zu Durchgang eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

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