Wien
Ersetzt nun Brille den Fremdenführer?

Eine Sonnenbrille wird Touristen ab sofort die Sehenswürdigkeiten von Wien näher bringen.
  • Eine Sonnenbrille wird Touristen ab sofort die Sehenswürdigkeiten von Wien näher bringen.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Ab heute, 7. Oktober, können sich Besucher Wiens in der Tourist-Info, am Albertinaplatz 1, einen neuen Tour-Guide zulegen. Eine Brille, die einen interaktiven Rundgang durch die Sehenswürdigkeiten der Haupstadt, ermöglicht.

WIEN. Wien Tourismus hat in Zusammenarbeit mit Österreich Werbung einen neuen Tour-Guide für Wien geschaffen. Besonderheit ist dabei jedoch nicht nur, dass die Führung durch eine Brille statt findet, sondern dass kein geringerer als Ludwig van Beethoven als stimmlicher Fremdenführer engagiert wurde.

Ludwig van Beethoven verbrachte einen Großteil seines Lebens in Wien. 2020 würde er zusätzlich seinen 150. Geburtstag feiern. Anlässlich des Jubiläums soll er nun die Touristen aus Wien durch seine Wahl-Heimat leiten.

Beethoven führt durch Wien

Ab heute kann man sich die App #relatedto-Austria herunterladen und sich von Beethovens Stimme die besten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt zeigen und erklären lassen. Das interaktive Erlebnis kann auch durch das Ausborgen einer Bose-Sonnenbrille verstärkt werden. Die Stimme Beethovens ertönt hier aus den Bügeln der Brille. Erhältlich ist sie in der Tourist-Info am Albertinaplatz 1.

Derzeit leitet die interaktive Führung zu fünf Sehenswürdigkeiten in Wien. Diese befinden sich zwischen der Oper und dem Musikverein.

Besonderheit: Wenn die Brille nach der nächsten Sehenswürdigkeit fragt, braucht der Tourist einfach nur nicken. Das Gerät versteht die Bewegung und navigiert in die richtige Richtung. Zusätzlich gibt es auch das „Audio-Augmented Reality“. Dabei ist es möglich selbst mit der Brille zu sprechen und ihr Anweisungen zu geben.

Werden Fremdenführer ersetzt?

Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner ist davon überzeugt, dass interaktive Audio-Guides die Zukunft der Tourismusbranche sind. Fremdenführer ersetzen werden sie jedoch nicht. Denn auch in Museen sind trotz Audi-Guides die Führungen nicht weniger geworden. Sie haben sich nur weiterentwickelt.

Ziel dieser Aktion sei es auch die Touristen von den großen Hotspots wegzulocken um die Massenanstürme künftig zu verhindern. Ob dies gelingen wird ist jedoch noch fraglich. Denn natürlich ist auch dem Wien-Tourismus klar, dass Besucher Fotos von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten machen wollen.

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