Online-Filmfestival "Hunger.Macht.Profite."
Kritisches Kino zum Thema Recht auf Nahrung

Andreea Zelinka organisiert das Festival seit drei Jahren mit.
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  • Andreea Zelinka organisiert das Festival seit drei Jahren mit.
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Genug Essen für alle: Das Festival "Hunger.Macht.Profite." will mit spannenden Filmen die Welt verändern.

WIEN. "Hunger liegt nicht daran, dass wir zu viele sind. Die Natur könnte uns alle ernähren. Hunger liegt an der ungerechten Verteilung von Ressourcen und Macht", bringt es Andreea Zelinka von "FIAN Österreich" auf den Punkt. Dagegen etwas zu tun, hat sich die Organisation mit dem Festival "Hunger.Macht.Profite." zum Ziel gesetzt.

Von 4. April bis zum 2. Mai 2020 findet das Festival heuer erstmals online statt. Zu sehen sind vier Filme, die mit überraschenden Fakten wachrütteln. Auf Spendenbasis können die kritischen Dokumentarfilme in der Mediathek „Filme für die Erde“ gestreamt werden. Im Fokus: globale Landwirtschaft und Ernährung. "Tomaten aus dem Supermarkt sehen zwar alle gleich schön rot aus. Fakt ist aber, dass Gemüse in den vergangenen 60 Jahren 27 Prozent seines Vitamin C und fast die Hälfte seines Eisens verloren hat", so Zelinka. Der Grund: industrielles Saatgut. "In den vergangenen 100 Jahren sind außerdem weltweit 75 Prozent der Obst- und Gemüsesorten verschwunden."

Sackerl als Mini-Maßnahme

Besonders empfiehlt Zelinka den Film "Danke für den Regen" rund um Extremwetter-Ereignisse und Klima-Aktivismus von Bauern in Kenia: "So wird gezeigt, wie die Klimakatastrophe aktuell schon statt findet. Film ist ein sehr gutes Medium, um Betroffenheit zu vermitteln." Gezeigt werden die Filme übrigens alle in Originalversion, teilweise wurden sogar eigens deutsche Untertitel angefertigt. "Niederschwelligkeit ist uns wichtig."

Aber die mittlerweile zehnte Auflage von "Hunger.Macht.Profite." will nicht nur über unbequeme Wahrheiten informieren, sondern auch einladen, selbst aktiv zu werden. Nach den Filmen gibt es daher Diskussionen mit Aktivisten, Betroffenen und Experten. Wie man die Welt selbst ein bisschen besser machen kann? Zelinka rät: "Das Biokistl bestellen, Teil einer Lebensmittel-Initiative werden. Oder ganz einfach: immer ein Sackerl fürs Einkaufen dabei haben. Mit so einer Mini-Maßnahme spart man schon so einiges an Plastikmüll."

Auf einen Blick

Hunger.Macht.Profite. kann man von 4. April bis 2. Mai online streamen. Außerdem gibt es an an drei Terminen im April interaktive Filmgespräche mit Aktivisten und Experten. Deren Ziel: gemeinsam darüber zu diskutieren, wie man nach der Krise ein demokratisches und solidarisches Agrar- und Ernährungssystem gestalten kann.

Andreea Zelinka organisiert das Festival seit drei Jahren mit.
Eine ganz besondere Empfehlung ist der Film "Danke für den Regen".
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