Idee von Sagmeister & Walsh
Seestadt Aspern wird dank Streetart nun bunt

Langsam nimmt die Wandgestaltung, das Mural, sichtbare Formen an.
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  • Langsam nimmt die Wandgestaltung, das Mural, sichtbare Formen an.
  • Foto: amina.angelina
  • hochgeladen von Sabine Krammer

Das Streetart-Projekt „Beautification“ entsteht in der Janis-Joplin-Promenade im öffentlichen Raum.

DONAUDSTADT. Sanfte Wellen, bunte Farbflächen, flotte Sprüche und kleine Blubberblasen: Auf der Janis-Joplin-Promenade nimmt das Mural, ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum, nach der Idee und dem Design von Sagmeister & Walsh, langsam Gestalt an. Das Ziel der Aktion: mehr Schönheit im öffentlichen Raum.

Durchgeführt werden die Arbeiten von "B-98", einem Künstlerduo, bestehend aus Niklas Worisch und Frank Maria. Die beiden haben die schwierige Aufgabe übernommen, die Computergrafiken von Sagmeister & Walsh auf Betonwände zu übertragen. Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die Pläne am Computer vorbereitet und die Computerfarben an die Wandfarben angepasst.

Vom Computer auf die Wand

Die tatsächliche Gestaltung der Mauer soll in nur sechs Wochen durchgeführt und bereits Ende Juli abgeschlossen werden. "Für die Zeichnungen und Schriftzüge verwenden wir ein biologisch abbaubares Rein-Acrylat. Es garantiert eine lange Farbbrillanz und Haltbarkeit", verrät Frank Maria.

Damit die vorgegebenen Designs detailgetreu auf die Betonwände aufgetragen werden können, arbeitet das Duo mit Zirkeln, Millimeterangaben und oft erst nach Einbruch der Dunkelheit, um die Muster mit Beamern auf die Oberfläche zu projizieren. Die beiden Künstler haben sich als "B-98" auf Fassadengestaltungen und Designprojekte spezialisiert und führen in der Burggasse 98 mit einem Netzwerk aus Kunst- und Designschaffenden eine Galerie, ein Kunstgeschäft und offene Werkstätten.

Bunt ist schön

Besonders freuen sich die Künstler über die positiven Reaktionen der Anrainer auf ihre Arbeiten. "Beautification" ist ein Projekt der Wien 3420 aspern development AG in Kooperation mit KÖR – Kunst im öffentlichen Raum. Die Seestadt unterstützt "B-98" aber auch bei der direkten Ausführung. „Es wurden uns für die Zeit der Durchführung eine Studentenwohnung, ein E-Bike, ein E-Scooter und ein Container zur Verfügung gestellt“, so Niklas Worisch. Als besonderes Highlight sehen die beiden Künstler aber auch die Seestadt selbst, in der nach der Arbeit ein erfrischendes Bad im See möglich ist.

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

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