Klemens Maria Hofbauer
Stadt Wien und Bäcker ehren Schutzpatron

Das Klemensweckerl soll an den Schutzpatron Wiens und der Bäcker aufmerksam machen.
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Am Sonntag, 15. März, findet der 200. Todestag von Klemens Maria Hofbauer, statt. Er gilt als Schutzpatron für Wien und die Bäcker. Diese bieten dazu spezielle "Klemesweckerl".

WIEN. Klemens Maria Hofbauer erblickte im südmährischen Dorf Tasswitz das Licht der Welt. Eigentlich wollte er Priester werden, doch seine Mutter konnte sich die christliche Ausbildung nicht leisten. Daher wurde er Bäcker. 

Eine Geschichte wie sie nur das Leben schreiben kann. Denn trotz seiner Ausbildung zog es ihn immer wieder nach Rom. Einige Jahre später trat er dann doch der Kirche bei, genauer gesagt dem christlichen Orden der Redemptoristen. Als Priester wirkte er dann in Warschau und Wien, wo er durch seine seelsorgerische Arbeit und seinen menschlichen Zugang zur Bevölkerung als "Pfarrer von ganz Wien" angesehen wurde. Seine letzten Atemzüge vollzog Klemens Maria Hofbauer ebenfalls in Wien. Er schloss seine Augen in der Hauptstadt am 15. März 1820. 

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Bestattet wurde Klemens Maria Hofbauer in der Wiener Innenstadt. In der Kirche Maria am Gestade. Dort findet sich auch ein eigenes Klemensmuseum, wo Originalobjekte und Schautafeln zu seinem Leben und Wirken aufgestellt sind. 1888 wurde Klemens Maria Hofbauer selig gesprochen, 1909 heilig. Zum Schutzpatron von Wien und der Bäcker wurde er im Jahr 1914.

Klemensweckerl für den guten Zweck

Ein ganz besonderes Schmankerl kommt von der Bäckerinnung. Zahlreiche Bäckereien haben sich dazu bereit erklärt, das nach ihrem Schutzpatron, Klemens Maria Hofbauer, benannte Weckerl, das Klemensweckerl, ein ganzes Monat lang in ihr Sortiment aufzunehmen. Noch bis 25. April kann das beliebte Weckerl bei Bäckerei Felber, Bäckerei Grimm, Bäckerei Der Mann, Bäckerei Josef Schrott, Bäckerei Szihn und Bäckerei Wannenmacher erworben werden. Großes Plus: Ein Teil des Weckerl-Erlöses geht an das mobile Kinderhospiz Momo.

Das Klemensweckerl soll an den Schutzpatron Wiens und der Bäcker aufmerksam machen.
Josef Schrott zeigt stolz seine Bäckerware. Das Klemensweckerl gibt es aber erst ab Freitag, 13. März, bei ihm zu kaufen.
Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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