Akutversorgung bei Schlaganfällen
Klinik-Floridsdorf hat jetzt eine Neurologie

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb eröffneten die Neurologie in der Klinik Floridsdorf.
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Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb eröffneten die Neurologie in der Klinik Floridsdorf. 

WIEN/FLORIDSDORF. In Wien, genau gesagt im 21. Bezirk, gibt es ein erweitertes neurologisches Angebot. „Neurologische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Etwa 5.000 Menschen erleiden in Wien jährlich einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Deshalb haben wir uns entschieden, die neurologische Versorgung in Wien auszubauen“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bei der Eröffnung der Neurologie in der Klinik Floridsdorf.

Das gesamte Leistungsspektrum ist mit der Neurologie abgedeckt. In der Klinik Floridsdorf wird ein großer Schwerpunkt auf der Akutversorgung gelegt, etwa von Schlaganfällen. Die Diagnose und Therapie anderer neurologischer Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Epilepsie oder Kopfschmerzen gehören ebenfalls zum Leistungsportfolio.

In der Klinik Floridsdorf wird ein großer Schwerpunk auf der Akutversorgung gelegt.
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Sechs zusätzliche Schlaganfallbetten 

Neurologische Patienten werden seit 5. Juli in der Klinik Floridsdorf behandelt. Nach letzten Adaptierungsarbeiten im Sommer startet jetzt der Vollbetrieb. 24 stationäre Norm-Betten, sowie sechs Schlaganfallbetten, sogenannte Stroke-Unit-Betten, und vier Betten zur neurologischen Akutnachsorge gehen in Betrieb. 

Das erfahrene Personal kommt teilweise aus der Klink Penzing. Darunter die Leitung des medizinischen Abteilungsvorstandes Peter Lackner, den Pflegebereichs­leitungen Petra Wagner und Eva Maria Mersich sowie der Leitung für Diagnostik, Brigitte Piff, und Therapie, Ingrid Schmidt. Die Absiedelung des Personals war geplant. Im Zuge dessen und der damit verbundenen Leistungs­verlagerung wird der Schwerpunkt in der Klinik Penzing künftig mehr auf der neurologischen Frührehabilitation liegen.

„Für die Klinik Floridsdorf bedeutet dieses zusätzliche Angebot eine sinnvolle Ergänzung des Leistungsportfolios. Enge Zusammenarbeit gibt es vor allem mit der Herz- und Gefäßchirurgie, der Kardiologie, der Radiologie und der Zentralen Notaufnahme“, sagt die Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb. „Im Wiener Gesundheitsverbund gibt es nun in jeder Region zwei Schlaganfalleinrichtungen. Die Schlaganfall-Betten wurden von 34 auf 40 Betten aufgestockt“, gibt Kölldorfer-Leitgeb zu wissen.

24 stationäre Norm-Betten, sowie sechs Schlaganfallbetten, sogenannte Stroke-Unit-Betten, und vier Betten zur neurologischen Akutnachsorge gehen in Betrieb.
  • 24 stationäre Norm-Betten, sowie sechs Schlaganfallbetten, sogenannte Stroke-Unit-Betten, und vier Betten zur neurologischen Akutnachsorge gehen in Betrieb.
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"Jede Minute zählt"

„Bei der Schlaganfallversorgung zählt jede Minute“, erklärt Neurologie-Vorstand Lackner und spricht auch von der so genannten door-to-needle-time: „Je schneller ein Patient behandelt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, den Schlafanfall ohne bleibende Schäden zu überstehen.“ Derartige Prozesse wurden bereits bei der Planung mitgedacht. Deshalb kann die Rettung etwa mit der Rettungsliege direkt in den Schockraum fahren, ohne dass Patienten umgelagert werden müssen.

Die Diagnose erfolgt per Computertomographie gleich nach einer medizinischen Ersteinschätzung. Der Vorteil ist eine schnelle Behandlung, denn wenn ein Schlaganfall diagnostiziert wird, kann die Therapie noch im Schockraum eingeleitet werden. Gefolgt von einer ersten Stabilisierung und Medikation geht es vom Schockraum über einen Lift direkt auf die hochspezialisierte Stroke Unit.

Der Vorteil ist eine schnelle Behandlung, denn wenn ein Schlaganfall diagnostiziert wird, kann die Therapie noch im Schockraum eingeleitet werden.
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