Kleiderschrank
Lederhose, Maßanzug und der faule Willi

Der Lodenhut gehörte dem Großvater, das T-Shirt stammt aus Thailand.
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  • Der Lodenhut gehörte dem Großvater, das T-Shirt stammt aus Thailand.
  • Foto: Markus Spitzauer
  • hochgeladen von Maria-Theresia Klenner

T-Shirts mit lustigen Prints, grüne Schuhe und maßgeschneiderte Sakkos: So abwechslungsreich ist der Kleiderschrank von Christoph Fälbl.

WIEN. Zwei Minuten im selben Raum mit Christoph Fälbl reichen, um zu wissen, dass der Kabarettist auf der Bühne keine Show abzieht. Quirlig, witzig und aufgekratzt saust Fälbl in seiner Döblinger Wohnung von Kasten zu Kasten und präsentiert seinen Kleidungsfundus. Und der ist reichlich. "Ich hätte kein Problem damit, alles wegzuschmeissen. Aber ich bin zu faul zum Ausmisten", gesteht der Schauspieler und zieht eine Lederhose aus einem Kasterl im Schlafzimmer.

"Damit habe ich im Watzmann gespielt. Ich bin nicht so der Trachtentyp. Bei Hochzeiten passt es, aber ich gehe auch nicht auf die Wies´n. Das ist für mich so: Wir sind die Urbanen und geben uns jetzt volksnah", witzelt Fälbl und nimmt einen dunkelgrünen Lodenhut vom Haken im Vorzimmer. "Mir passen Hüte überhaupt nicht, ich sehe schrecklich mit Hut aus! Aber das ist der Hut von meinem verstorbenen Großvater mütterlicherseits. So ist er immer präsent und kann jederzeit zurückkommen."

Mode darf witzig sein

Viele Kleidungsstücke von Christoph Fälbl sind mit einem Augenzwinkern gekauft worden, wie T-Shirts mit witzigen Prints wie dem faulen Willi oder einem rauchenden Affen, zu dessen Kauf Fälbl von seinen Kindern im Thailandurlaub überredet wurde oder grünen Schuhen. "Mir ist egal, was ich anhabe. Ich brauche auch nichts Neues, meine Frau überredet mich immer wieder zu einem Neukauf", so Fälbl und zieht eine Jeans von Polo mit modischen Verschleißerscheinungen aus dem Schrank.

"Ich begleite liebend gerne meine Frau oder meine Tochter beim Shoppen, aber nur, solange ich nichts probieren muss. Ich brauche auch nichts, ich habe alles", erklärt Fälbl und zieht sich ein weißes Dinner Jacket über, das er sich vor fünf Jahren in Thailand auf den Leib schneidern ließ. "Das habe ich auch erst zweimal getragen, bei einem Event von Radio Wien und dem Maturaball der Klasse meiner Freundin in Millstatt." ein gewisser Stil ist ihm wichtig: "Ich achte immer darauf, dass die Schuhe zum Gürtel und zur Uhr passen. Also zu einem chromfarbenen Uhrband würde ich nie eine goldene Gürtelschnalle tragen."

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