Kultur in Wien
Privater Salon - der längste Tag

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Vorhang auf für Kunst und Kultur

Lange, zu lange, hatte die kulturlose Zeit in Wien gedauert. Nach fast endlosem Warten wurde nun ein kleiner Schritt in Richtung Normalität getan. Zur Sommersonnwende, dem längsten Tag, luden die bekannten Wiener Künstlerinnen Hanna Andorka und Eva Meindl endlich wieder in den privaten Salon.

Ein feines, handverlesenes Publikum fand sich voll Vorfreude in den großzügigen, privaten Räumlichkeiten ein. Der Abend war dem Leben, dem Sommer und der Kunst gewidmet. Ein ausgezeichnetes Unterhaltungsprogramm wartete bereits auf die Gäste.

Die Gastgeberinnen präsentierten eine umfangreiche Werkschau neuer Bilder. Hanna Andorka, bekannt als die Segelbootmalerin, begeisterte mit ihrem 2020 entstandenen Zyklus. Eva Meindl, Begründerin des abstrakten Impressionismus, beeindruckte mit intensiven, gefühlsbetonten Erlebniswelten.

Serviert wurden die empfehlenswerten Weine des Best Wine Club von Christian Wagner. Dazu gereicht wurden köstliche Brötchen von Tauber.Zu den Überraschungen des Abends zählten ein Pralinenbuffet und eine Hemp Secco Verkostung. Zwischen den musikalischen Auftritten sorgte
Albert Raxendorfer auch bekannt als DJ Kex Qwerti für flotte Klänge.

Das musikalische Programm

Nach einer kurzweiligen Lesung von Schriftstellerin und Malerin Lisa Grüner aus ihrem Roman Schwanenkuss begann der musikalische Teil. Den Anfang machte der Südafrikaner Nathi Dlamini, Lektor an der Universität Wien, mit Linus Hellwig an der Gitarre. Dlamini brachte interessante Blues und Soul Interpretationen klassischer Popsongs. Als Zweiter trat der, den regelmäßigen Besuchern des privaten Salons, schon gut bekannte Milan auf. Seine dunkle, gehaltvolle Stimme lässt ihm einen Spielraum von Frank Sinatra bis zu modernen Gesangsstücken. Der dritte im Bunde war Sänger und Schriftsteller Erkam, der Mann der vielen Stimmen, der wie immer das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Als dann der Star des Abends Gary Scott aka Curtis Wilde auftrat gab es kein Halten mehr. Scott, die Stimmungsmaschine und Besitzer des Irish Pubs 'The Church', verwandelte die Kulturveranstaltung in eine Party erster Güte.

Das Highlight des Abends

Als sich die Veranstaltung schon dem Ende zuneigte entschlossen sich alle Musiker noch zu einer spontanen Jam-Session, die den bereits fantastischen Abend zu etwas ganz Besonderem machte. 
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass der private Salon zu einem Fixpunkt der kulturellen Szene Wiens gehört. Wer eingeladen ist darf sich glücklich schätzen.

Autor:

Sandra Müller aus Wien

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