Die schönsten Traditionen
Adventsbräuche und ihre Herkunft

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"Wir sagen euch an, den lieben Advent, sehet die erste Kerze brennt..." Wer kennt es nicht, das traditionelle Adventlied, das beim Schein der ersten Kerze im Kreise der Lieben, die rund um den Adventkranz versammelt sind, in vielen österreichischen Familien erklingt? Tatsächlich ist der Schatz an Brauchtum und Tradition, der in der heiligen Zeit des Wartens vor Weihnachten landauf, landab gepflegt wird, umfassend groß. Um diese nicht dem Vergessen preiszugeben, seien sie hier noch einmal aufgeschrieben...

ÖSTERREICH. Ob Strohhalmlegen, Turmblasen oder Adventsklopfen: Zahlreiche christliche Traditionen sind reich an Symbolik und Schönheit. Mancherorts werden die oft schon veralteten Bräuche noch gepflegt, viele entdecken gerade in Zeiten wie diesen sie neu für sich. Wann, wenn nicht in der Zeit der Stille, des Wartens,  des Advents, ist die beste Zeit, seinem Nachbar wieder einmal einen Besuch abzustatten, ein lang aufgeschobenes Telefonate zu erledigen oder einfach aus reiner Selbstlosigkeit seinem Nächsten etwas Gutes zu tun.  Traditionen und Bräuche müssen gepflegt werden, vielleicht kann der eine oder andere zum Nachahmen inspierien.

Strohhalmlegen

Am ersten Advent-Sonntag stellt die Familie eine leere Krippe auf. Nun werden die Kinder und alle Familienmitglieder dazu aufgefordert, gute taten zu tun. Mit jeder guten Tat dürfen sie einen Strohhalm in die Krippe legen, sodass sie zu Heilig Abend gut gefüllt ist, damit das Christkindlein weich liegt.

Turmblasen

Zur Adventszeit stehen Bläser in Kirchen, auf Türmen oder auf Weihnachtsmärkten: Sie blasen ins Horn, um Jesus Christus mit ihrer Musik zu huldigen und auf die Erde herab zu holen.  In vielen Städten, etwa in Wien oder Salzburg, wird offiziell zum Adventblasen geladen.

Adventsfasten

In der katholischen Kirche Tradition ist das Fasten im Advent: Durch den gelebten Verzicht soll man sich wieder über der Reichtum und der Fülle, in der man leben darf, bewusst werden.  Eine Tradition, die bereist seit dem 11. Jahrhundert überliefert ist.

Adventsklopfen

Der eine oder andere wird sich noch an den 'Klopferstag' im Advent erinnern: Bei diesem sehr alten Brauch gehen Kinder mit kleinen  Ruten und Hämmerchen von Tür zu Tür ihrer Gemeinde und klopfen an. Wer ihnen auftut, dem singen sie ein Weihnachtslied, sprechen Segen aus und werden mit Nüssen, Plätzchen und Äpfeln belohnt. UM den Ursprung dieser Tradition scheiden sich die Geister. Wahrscheinlich geht er auf die 'Rorate' zurück, jener Messe, die früh morgens abgehalten wurde.  Um die Messe nicht zu verschlafen, klopften die Kinder und wurden zum Dank entlohnt.

Frautragen

Das Herbergssuchen  von Maria und Josef ist in der Adventszeit einer der schönstenBrauchtümer. Dabei wird eine Marien-Statue von Haus zu Haus getragen, und zur Andacht am Hausaltar abgestellt. Jeder Familie in der Gemeinde besucht so an einem Abend eine andere, bringt die Heilige Muttergottes und feiert gemeinsam Advent.

Advents-Türschmuck

Mistelzweige an der Haustüre sind in der Adventszeit ein weit verbreiteter Brauch. das Symbol sollen die Zweige alle Besucher begrüßen, denn die Mistel gilt seit jeher als Symbol für Unsterblihckeit - schließlich gedeiht sie auch im Wintergut.

Autor:

Anna Richter-Trummer aus Wien

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