„Alles, nur kein Chichi“ – Christoph Fälbl im Interview

Österreichs erste Meisterschaft im Hobbykochen hat einen berühmten Unterstützer und Juror. Christoph Fälbl stellt sich dieser Herausforderung und erzählt im Interview mit der bz seine Beweggründe.

Sie sind Testimonial und Juror der ersten Österreichischen Hobby-Kochmeisterschaften. Warum?
Ich find es eine großartige Idee, dass sich auch Hobbyköche einer Jury stellen und an einem Wettbewerb teilnehmen können.

Werden Sie den Hobbyköchen auch während der Zubereitung über die Schulter schauen?
Natürlich. Ich möchte ja was dazulernen, mir Anregungen holen und außerdem liebe ich es einfach, in der Küche zu sein.

Wie streng sind Sie als Juror?

Sie müssen schon was können und die Gerichte sollen schön angerichtet sein. Aber ich habe kein Problem damit, wenn der eine dem anderen mal hilft.

Eigentlich sind Sie ja gelernter Koch …
Ich bin zwar gelernter Koch, aber nachdem ich nie so der Tüftler war, war es schon gut, dass ich einen anderen Weg eingeschlagen habe. Ich bin Schauspieler, Kabarettist und leidenschaftlicher Hobbykoch. Nachdem ich wieder in Kärnten bin, darf ich vermehrt meine ganze Familie bekochen. In der Früh setze ich mich mit meiner Großmutter, mit der Urli, zusammen und dann besprechen wir, wer heute kocht oder ob wir gemeinsam etwas zubereiten. Dann schaue ich, was es für Zutaten gibt, und koche für alle.

Womit kann ich bei Ihnen kochtechnisch punkten?

Geschmack! Was ich gar nicht brauchen kann, ist Nouvelle Cuisine. Ich habe schon gern etwas zwischen den Zähnen. Bodenständige Küche mit Raffinesse und schön angerichtet, das ist tausendmal besser, als wenn jemand einen Schuss Champagner in den Palatschinkenteig gibt, damit er fluffiger wird. Da reicht doch bitte auch ein Spritzer Soda.

Welche Zutaten mögen Sie gar nicht?
Was ich gar nicht brauchen kann, sind Austern. Das ist, wie wenn sich ein Pottwal in einen Stein geschnäuzt hätte. Und so schmeckt das auch.

Ihre Lieblingsspeise?
Ich habe so viele Lieblingsspeisen. Fleischlaberl, gerös­tete Knödel mit Ei, Schinkenfleckerl, gebackener Emmentaler …

Über die erste Hobby-Kochmeisterschaft

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Hobbyköche, die ihren Wohnsitz in Österreich haben und Mitglied im Österreichischen Koch- und Genussverband sind. Die Mitgliedschaft erhält man kostenlos auf www.oekgv.at. Die Nenngebühr für die Meisterschaft beträgt 12 Euro. Eingereicht werden müssen Rezepte für ein dreigängiges Menü inklusive je drei Fotos pro Gericht. Anmeldeschluss ist der 13. März. Alle Infos und Termine unter www.oekgv.at

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