Prüfung des Stadtrechnungshof
Aufnahmen in Wiener Krankenhäuser dauern viel zu lange

Die Rettung in Wien mus oft mehrere Spitäler anfahren um ihre Patienten in Versorgung zu bringen.
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  • Die Rettung in Wien mus oft mehrere Spitäler anfahren um ihre Patienten in Versorgung zu bringen.
  • Foto: Wiener Berufsrettung
  • hochgeladen von Michael J. Payer

Die Aufnahme von Schwerkranken in Wiener Krankenhäuser dauert laut Stadtrechnungshof viel zu lange. Bei einem Viertel der 40 überprüften Fälle dauerte es über zwei Stunden bis die Patienten im Spital versorgt wurden.

WIEN. Überprüft wurden Fälle die laut Rettung als "problemtisch" eingestuft  wurden. Die 40 Fälle stammen alle aus dem Zeitraum zwischen Mai 2016 und Juli 2018.

Im Bericht des Stadtrechnungshofes heißt es: "Von den ausgewählten Fällen war für etwa drei Viertel der Patientinnen bzw. Patienten, die ein Spezialbett oder ein einen Schockraum benötigen, innerhalb eines Zeitraumes von zwei Stunden eine entsprechende Versorgung in einer Krankenanstalt sichergestellt, in den übrigen Fällen dauerte dies länger."

Personalmangel in Spitälern

Die Gründe für die lange Zeitspanne sind vielfältig und reichen von belegten Spezialbetten bis Personalmangel in den Spitälern. Oft müssen mehrere Spitäler angefahren werden um die Patienten unterzubringen. Sogar Weiterfahrten nach Niederösterreich waren angedacht. Der KAV rechtfertigt sich mit "Kommunikationsdefiziten" zwischen Rettung und Spitälern.

Ergebnis erschreckend

Mit dem Bericht des Wiener Stadtrechnungshofes sollte die Zusammenarbeit zwischen MA (70) Wiener Berufsrettung und Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) bei der Übergabe von schwer kranken oder schwer verletzten Personen überprüft werden. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Die Rettung in Wien mus oft mehrere Spitäler anfahren um ihre Patienten in Versorgung zu bringen.

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