U2/U5
Bilanz nach einem Jahr U-Bahn-Bau

Das erste Jahr ist geschafft – folgen noch sechs weitere, bis die U5 ihre Jungfernfahrt antreten wird.
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  • Das erste Jahr ist geschafft – folgen noch sechs weitere, bis die U5 ihre Jungfernfahrt antreten wird.
  • Foto: YF Architekten und Franz&Sue
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Die Stadt legt ihre erste Bilanz für den U-Bahn-Bau vor und präsentiert die nächsten Schritte für das Jahr 2022.

WIEN. Schon etwas länger als ein Jahr laufen die Arbeiten für die neue U5 und die Modernisierung der U2 auf Hochtouren. Für die Stadt und die Wiener Linien gilt es als "Jahrhundertprojekt". "U2xU5 ist ein hochkomplexes U-Bahn-Bauprojekt, das es in dieser Dimension seit dem Bau der U3 in der Innenstadt in den 1990er-Jahren nicht mehr gegeben hat", sagt Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien.

Nach einem Jahr wird nun eine erste Bilanz gezogen, die laut Wiener Linien positiv ausfällt. So seien etwa schon mehr als die Hälfte der benötigten Bohrpfähle errichtet worden. Um das Ganze in Zahlen zu fassen: 1.400 Pfähle wurden in teils 60 Meter Tiefe versenkt. 275.000 Arbeitsstunden, aufgeteilt auf rund 700 Menschen, die an dem Bau beteiligt sind, wurden alleine im Jahr 2021 verbucht. Außerdem freut man sich über die Wertschöpfung für Österreich und Wien: Von den 60 beteiligten Firmen sind 56 aus Österreich, 28 davon aus Wien.

Türen im leeren Tunnel

Was das Update für die U2 angeht, wofür ja der Betrieb zwischen Karlsplatz und Schottentor eingestellt wurde, so wurden schon 4,8 Kilometer Schienen und 210 Kilometer Kabel entfernt. 2022 startet bereits der Einbau der Bahnsteigtüren. Im kommenden Jahr geht es mit den Bauarbeiten munter weiter: Los geht’s mit den Arbeiten für den neuen U2-Tunnel in der Reichsratsstraße hinter dem Rathaus. Schon im Frühjahr sollen dort wieder die Bagger rollen. Für die Ableitung des Grundwassers wird eigens eine oberirdische Leitung vom Rathaus bis zum Donaukanal verlegt. Mit dem kommenden Jahr wird auch der neue X-Wagen in Betrieb gehen, "der ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollautomatischen U5 ist", so die Wiener Linien.

Aber nicht nur im Untergrund geht was weiter: Alle Bauabschnitte vom Frankhplatz bis zum Matzleinsdorfer Platz beginnen bereits mit dem Ausheben des Erdmaterials. Für die neuen Bahnsteige muss zwischen 25 und 35 Meter in die Tiefe gegraben werden. Am Schottentor und am Matzleinsdorfer Platz, wo die Arbeiten schon am weitesten fortgeschritten sind, werden die ersten Tunnel angelegt. Die Tunnelbohrmaschine kommt aber erst 2024 zum Einsatz, wenn am Matzleinsdorfer Platz der U2-Tunnel gegraben wird. Alles in allem ist man vonseiten der Wiener Linien voll im Zeitplan. Die erste Fahrt mit der neuen U5 wird man 2026 antreten können.

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