Veranstaltung
Die Messe "Seelenfrieden" beschäftigt sich mit dem Tod

Noch immer ist der Tod für viele ein Tabu.

Erstmals findet am 15. und 16. März in Wien eine Messe rund um die Themen Tod und Trauer statt.

WIEN. Es ist der natürliche Lauf des Lebens. 2018 starben in Wien rund 18.000 Menschen. Und obwohl unsere Stadt für ihren morbiden Charme bekannt ist und "a schöne Leich" das Um und Auf ist, ist der Tod dennoch für viele ein Tabu.

Das möchte Sabine List ändern. "Ich habe vor zwei Jahren durch Zufall von einer Messe in Bremen erfahren, die sich ‚Leben und Tod‘ nennt. Ich war begeistert, dass es zu diesem Themenkreis eine Messe gibt", so List. Und nachdem sie einerseits Eventmanagerin und andererseits Trauerbegleiterin ist, war für List relativ schnell klar: Das braucht Wien auch.

Gesagt, getan. Am 15. und 16. März findet erstmals die Publikumsmesse "Seelenfrieden" im MGC Wien (3., Leopold-Böhm-Straße 8) statt. Sie bietet Informationen, Beratung und ein kulturelles Rahmenprogramm zur Vorbereitung auf das Lebensende sowie zu Trauer und Trauerarbeit.

Von Urnen bis Erbrecht

Neben den aktuellen Bestattungstrends und den neuesten Urnen bietet die Messe auch Fachvorträge über Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament und Erbrecht. "Viele Menschen glauben, dass sie erst eine Patientenverfügung brauchen, wenn sie alt sind. Aber Fakt ist, es gibt viele junge Menschen, die von heute auf morgen schwer erkranken. Das Thema betrifft uns alle", weiß List.

Zur Sache

Die Messe "Seelenfrieden" findet am 15. und 16. März jeweils von 10 bis 18 Uhr in der MGC Messe (3., Leopold-Böhm-Straße 8) statt. Das Tagesticket kostet 7 Euro, Studenten, Schüler und Senioren zahlen 5 Euro. Infos: www.messe-seelenfrieden.at

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