Warten auf Corona-Impfstoff
Schon 378.000 Vormerkungen in Wien

36.430 haben in Wien mit Stand 21.1. die erste Teilimpfung erhalten. Das Ziel bis Ende Jänner: 48.500 Personen.
  • 36.430 haben in Wien mit Stand 21.1. die erste Teilimpfung erhalten. Das Ziel bis Ende Jänner: 48.500 Personen.
  • Foto: Steven Cornfield/Unsplash
  • hochgeladen von Christine Bazalka

Das Interesse an der Corona-Impfung übersteigt die Zahl der verfügbaren Dosen nach wie vor um ein Vielfaches. Die Stadt plant die nächste Impfaktion.

WIEN. Die Wiener Vormerkseite für die Corona-Impfung, www.impfservice.wien, wird nach wie vor fleißig von Impfwilligen angesteuert. Über die Seite sowie telefonisch über 1450 haben sich mit Stand Donnerstagnachmittag 378.000 Menschen angemeldet. Während es bei der telefonischen Anmeldung zu Wochenbeginn aufgrund des großen Andrangs zu längeren Wartezeiten gekommen sei, gebe es aktuell keine Probleme mehr, teilt der Gesundheitsdienst der Stadt mit.

Verwirrung gab es zu Wochenbeginn, weil im Dropdown-Menü der Vormerkmaske gängige Berufe fehlten, die laut dem nationalen Impfplan aber zu vorgereihten Gruppen gehören – wie etwa Schul- und Kindergartenpersonal. Das wurde mittlerweile angepasst. Das heißt aber, dass sich jene, die sich bereits angemeldet haben, nun noch einmal einsteigen müssten um ihre Vormerkung zu ändern.

Wien folgt nationaler Impfstrategie

Während angekündigt wurde, dass diese Woche eine "Wiener Impfstrategie" beschlossen und publiziert werden würde, heißt es nun vom Gesundheitsdienst der Stadt, dass man die Adaptierung der nationalen Impfreihenfolge abwarten möchte und diese dann für Wien anpassen werde: "Wien hält sich an die nationale Impfstrategie." Zuvor war eine Impfstrategie publiziert worden, die von der nationalen abweicht, weil zum Beispiel Polizei vor Lehrpersonal gereiht war. 

Durch die Lieferschwierigkeiten kommt es auch in Wien zu Adaptierungen: "Wenn es bei den Lieferungen durch den Bund zu Verzögerungen kommt, sind einzelne Terminverschiebungen möglich", heißt es. Da mit Verzögerungen wie aktuell mit jener von Biontech/Pfizer gerechnet wird, wird die Strategie auch entsprechend vorsichtig aufgesetzt.

Moderna-Impfstoff noch nicht verfügbar

Der nächste Impfstoff, jener von Moderna, ist in Österreich zwar bereits zugelassen, steht in Wien aber noch nicht zur Verfügung. Für nächste Woche ist eine kleinere Menge bestellt, weitere Kontingente aber noch nicht zugesichert.

In der ersten großen Impfstraße in der Wiener Messe wurden an vier Impftagen rund 12.500 Menschen geimpft. Die nächste Großimpfaktion ist in drei Wochen geplant, wenn die zweite Teilimpfung für diese Personen ansteht.

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