Coronavirus
Strengere Regeln für Wiener Märkte

Der Brunnenmarkt ist der längste Straßenmarkt Europas.

Nachdem auf einigen Wiener Märkten der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten wurde, präsentierte die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ihr verschärftes Maßnahmenpaket für die Märkte. 

WIEN. Freitag, 11 Uhr Vormittag. Via Livestream meldete sich Stadträtin Ulli Sima auf Facebook, um die aktuellen Maßnahmen für die Wiener Märkte zu präsentieren. Wien betreibt 22 ständige Detail- und Wochenmärkte. Bei den meisten finden freitags und am samstags Bauernmärkte statt. Gerade diese Bauernmärkte sind logistisch in diesen Zeiten eine enorme Herausforderung, da sie bei den Wienerinnen und Wiener sehr beliebt sind.

Dementsprechend werden die Abstände zwischen den Ständen größer. Außerdem kommt es bei manchen Märkten zu punktuellen Straßensperren und "Einbahnregelgungen", um hier sicheres Einkaufen in Zeiten der Coronakrise zu ermöglichen.

Aktuelle Regelung der Wiener Märkte

Karmelitermarkt:
Die Haidgasse wird am Samstag während des Bauernmarktbetriebs gesperrt, um dort bis zu zehn Stände aufstellen zu können. Auf der urprünglichen Bauernmarktfläche werden aufgrund der größeren Abstände ein Drittel weniger Stände stehen. Dafür wird die Haidgasse für bis zu zehn Stände während der Zeit für den Verkehr abgesperrt.

Volkertmarkt und Vorgartenmarkt
Hier wurden die Standflächen reduziert, um die größeren Abstände zu gewährleisten.

Naschmarkt
Der Bauernmarkt am Naschmarkt erstreckt sich auch auf das Gelände des Mottomarktes.

Meidlinger Markt
Beim Meidlinger Markt werden derzeit die aktuell freigewordenen Schanigartenflächen für den Bauernmarkt hinzugezogen.

Meiselmarkt
Hier gibt es ein Drittel weniger Marktstände – die vorhanden Fläche hierfür ist dafür ausreichend groß.

Schwendermarkt

Der Landparteienplatz bietet ausreichend Platz für die Bauernstände am Schwendermarkt.

Viktor-Adler-Markt
In der Leibnizgasse befinden sich diesen Samstag 13 statt 60 Markstände. Weiters wird der Bereich vor dem Adlerplatz gesperrt.

Brunnenmarkt
Der mit einem Kilometer längste Straßenmarkt Europas erhält eine Einbahnführung. Hier bewegen sich die Besucher von der Thaliastraße hin zum Yppenplatz. Retour geht es außen rum. Am Yppenplatz selbst und in der Brunnengasse werden zusätzlich die freigewordenen Schanigartenflächen genutzt.

Kutschkermarkt
Am Kutschkermarkt werden die Standgrößen beschränkt – heißt, es gibt derzeit keine Mehrfachstände. Weiters wird die freie Fläche vor der Kirche zusätzlich genutzt.

Hannovermarkt
Die Stände des Bauernmarktes werden auch hier auseinander gestellt, dazu wird auch die Freifläche beim Eingang miteinbezogen.

Schlingermarkt
In Floridsdorf steht für die Bauernstände zusätzlich eine Parkspur zur Verfügung.

Stadträtin Sima wies darauf hin, dass die Kernzeiten der Märkte weiterhin bestehen bleiben, um die Nahversorgung von regionalem Obst und Gemüse, gerade in Zeiten wie diesen, zu gewährleisten. Grundsätzlich werden aufgrund der neuen Maßnahmen keine Bauernstände abgewiesen. Es kann jedoch sein, dass die Bauern auf einen anderen Markt ausweichen müssen.

Wer sich regionales Obst und Gemüse nach Hause liefern lassen möchte: Auf der Homepage des Marktamtes finden Interessierte alle Märkte, die dieses Service anbieten.

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