Coole Straßen und Sprühnebel
Wien präsentiert Maßnahmen zum Klimaschutz

Die Wiener Stadtregierung lud nach der Klausur zur Präsentation ins Rathaus.
  • Die Wiener Stadtregierung lud nach der Klausur zur Präsentation ins Rathaus.
  • Foto: C.Jobst/PID
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Ein Klimarat und ein eigenes Budget für Klimafragen: Die Wiener Stadtregierung präsentiert die neuen Maßnahmen zum Klimaschutz. Mit einem neuen Staubecken in Liesing will sich die Stadt außerdem auf einen "Jahrhundertregen" vorbereiten.

WIEN. Nach der Regierungsklausur hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Vizebürgermeisterin Birgit Hebein in den roten Salon gebeten, wo die nächsten Maßnahmen zum Thema Klimaschutz präsentiert wurden. „Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt und das soll auch so bleiben. Deshalb gehen wir beim Klimaschutz in die Offensive“, sagt Hebein.

Eine dieser treibenden Kräfte soll der neue Klimarat sein, der unter anderem den Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin direkt in Sachen Klimaschutz berät. Dazu kommen noch einzelne Projekte und Initiativen . Alles in allem soll der Klimarat dafür sorgen, dass die Stadt ihre klimapolitischen Ziele einhalten kann.

Dafür wurden auch Experten bestellt, die alle in eigenen Gruppen zusammengefasst werden. Acht Wissenschafter aus dem In- und Ausland („Advisory Board Wissenschaft“), zusätzlich 15 bis 20 Experten aus Gesellschaft, NGOs und Interessensvertretungen („Sounding Board Gesellschaft“) und 10 bis 15 Experten aus der Stadt und stadtnaher Unternehmen („Sounding Board Stadt Wien").

Wiens Straßen werden "cool"

Das Pilotprojekt "Coole Straßen", dass es vorerst nur in vier Wiener Bezirken gibt, soll in Zukunft auf alle 23 Bezirke ausgedehnt werden. Dabei wird der Autoverkehr verbannt, Sprühnebel installiert und Kinder können auf der Straße spielen. Die Voraussetzung ist nur, dass die Straßen ohnehin durch Bäume beschattet werden. 

Zusätzlich sollen in Zukunft extra auf kühle Räume hingewiesen werden. In ganz Wien sollen so etwa Kirchen, Büchereien oder Amtshäusern als "Kühlräume" gekennzeichnet werden. Alles im Rahmen eines großen Plans, der mit Sommer 2020 anlaufen soll. In diesem sind auch Fahrverbote, der Ausbau des Fahrtendienstes für ältere Menschen und Baumpflanzungen eingebunden.

Gerade bei Klimaschutz stehen alternative Verkehrsmittel im Mittelpunkt. Der Radverkehr soll weiter vorangetrieben werden. Dafür braucht es aber auch die nötige und vor allem sichere Infrastruktur. Deswegen wird der Fokus auf den Ausbau des Radwegnetzes und der Öffis gelegt. Es wurde dazu bereits ein Prozess gestartet, in dem alle konstruktiven und klimafreundlichen Konzepte diskutiert werden.

Starkregen wird zum Problem

Wenn es ums Thema Klima geht, kann man nicht außer Acht lassen, dass man auch mit dem Auswirkungen des Klimaschutzes umgehen können muss. Immer öfter kommt es vor, dass die Regenmenge eines ganzen Monats bei einem Sturm in das Wiener Kanalnetz fließt.

Um vor einer Überlastung zu schützen wird derzeit in Wien-Liesing ein neues Speicherbecken gebaut. Etwa zehn Millionen Liter Wasser soll es fassen und so den Kanal in Hinblick auf die immer öfter auftretenden Starkregen entlasten.

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