Arbeiterkammer-Präsidentin
"35-Stunden-Woche ist unbedingt nötig"

Renate Anderl, AK-Präsidentin, spricht sich für eine 35-Stunden-Woche aus.
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  • Foto: Reither
  • hochgeladen von Karl Pufler

Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl sprach sich in der ORF Pressestunde für eine 35-Stunden-Woche aus.  Die Arbeitszeitverkürzung sei nötig, in allen Branchen belaste die „Arbeitsverdichtung“ die Arbeitnehmer. Besonders dringlich wäre sie aber in der Sozialwirtschaft.

ÖSTERREICH. Pfleger in Österreich gingen diese Woche in Warnstreiks. Der Grund: Sie arbeiten am Limit und fordern eine 35-Stunden-Woche. Dafür sprach sich nun auch Anderl aus, die in der ORF Pressestunde betonte, dass diese besonders dringlich in der Sozialwirtschaft sei. Anderl:"Dort arbeiten zum größten Teil Frauen und dies leisten 'emotionale Schwerarbeit'." Und weiter: 'Wegen der großen Belastungen gibt es Personalmangel, man muss daher diese Berufe durch eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung wieder attraktiver machen."
Mehr dazu: „Die 35-Stunden Woche in der Pflege ist finanzierbar!“

"Müssen Pflege attraktiver machen"

Neben der Arbeitszeitverkürzung durch eine 35-Stunden-Woche hat Anderl auch Vorschläge bezüglich der Finanzierung der Pflege. Sie fordert, dass diejenigen, die "mehr haben“ auch mehr geben: Konkret sei über eine Millionärs-, Erbschafts- und Vermögenssteuer nachzudenken. Weiters sieht Anderl eine gute Möglichkeit bezüglich der Pflegefinanzierung: Man müsse auf die im Regierungsprogramm vorgesehene Senkung der Körperschaftssteuer verzichten.

Kurz: Pflegeversicherung soll helfen, Budgetfrage zu lösen
Eine Favoritnerin an der Spitze

Quelle:
ORF

Autor:

Anna Richter-Trummer aus Wien

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