SWV-Simmering appelliert an die Regierung
"Lasst die Friseure nicht im Stich!"

Die Friseurbranche kämpft ums wirtschaftliche Überleben.
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  • Die Friseurbranche kämpft ums wirtschaftliche Überleben.
  • Foto: unsplash/Adam Winger
  • hochgeladen von Hannah Maier

Um die Friseurbetriebe steht es schlecht. Wie im ersten Lockdown mussten sie auch am 17. November schließen. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband im 11. Bezirk appelliert nun an die Bundesregierung.

WIEN. Friseurmeisterin Gülten Karagöz, stellvertretende Vorsitzende des SWV-Simmering wendet sich mit einem offenen Brief an den Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler sowie die Bundesminister für Gesundheit Rudolf Anschober und Christine Aschbacher Bundesministerin für Arbeit.

"Wir Friseurinnen und Friseure stehen mit dem Rücken zu Wand! Wir brauchen sofort Hilfe und Unterstützung, sonst endet unsere Branche mit Geschäftsschließungen und Konkursen. Bedroht sind 9.000 Unternehmen mit mehr als 20.000 Arbeitsplätzen", so Karagöz in dem Brief.

Die Schließung der Friseurgeschäfte beim ersten Lockdown habe man mit persönlichen und finanziellen Einsatz zwar überstanden, infolge der Schließung im zweiten Lockdown und durch die Absage von Veranstaltungen, Hochzeiten und Bällen kämpfe man gerade um das Überleben.

Karagöz fordert für die gesamte Branche ein frühestmögliches Aufsperren am 7. Dezember 2020. "Wir haben bereits nach dem ersten Lockdown unter Beweis gestellt, dass unsere Salons mit Hygiene- und Abstandmaßnahmen sowohl unseren Kunden als auch unseren Mitarbeitern höchstmögliche Sicherheit gewährleisten", schreibt Karagöz.

Die Forderungen des SWV-Simmering

Folgende Punkte fordert der SWV-Simmering zur Rettung der österreichischen Friseure von der Regierung:

  • schnellstmögliche Absenkung des Mehrwertsteuer-Satzes für Friseurdienstleistungen von 20 auf 10 Prozent
  • frühestmögliche Öffnung der Friseursalons nach dem voraussichtlichen Ende des aktuellen harten Lockdowns am 7. Dezember 2020
  • Gratis-Corona-Tests von Friseurmeistern und Mitarbeiter
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • sofortige Auszahlung der zweiten Tranche des Fixkostenzuschusses
  • staatliche Unterstützung der Friseurbranche
  • Förderungen für Ausbildungsbetriebe zur Abgeltung der Mehraufwände bei der Lehrlingsausbildung aufgrund der durch die Betriebsschließungen fehlenden Zeiten
Die Friseurbranche kämpft ums wirtschaftliche Überleben.
Friseurmeisterin Gülten Karagöz, Wiener Innungsmeister-Stv. und stv. Vorsitzende des SWV-Simmering.

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