"Augsburger Stadttaubenkonzept" die Lösung für Stadttauben und Menschen
Betreute Taubenbehausungen verringern die Taubenpopulation tierfreundlich durch EI-AUSTAUCH!

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Betreute Taubenbehausungen verringern die Taubenpopulation tierfreundlich durch EI-AUSTAUCH und das Verschmutzungsproblem (Taubenkot) wäre somit auch gelöst, da die Tauben ca. 80 % in den Taubenbehausungen verweilen.
"Augsburger Stadttaubenkonzept" die Lösung für Stadttauben und Menschen

Egal welche Meinung man zu den Stadttauben in Wien vertritt, irgendwie werden wir alle mit ihnen konfrontiert – im positiven wie auch im negativen Sinn.

Kaum jemand weiß über die Herkunft bzw. die Lebensgrundlagen der Stadttauben - bei denen es sich übrigens nicht um Wildvögel sondern um verwilderte Haustiere(!) handelt - Bescheid und deshalb, wenn die Rede auf sie kommt, ihr Vorhandensein mit Allgemeinsätzen („Sind zu viele“, „Verdrecken alles“ usw.) abgetan wird.

Unsere Arbeitsgruppe Tauben WIEN wurde im Sommer 2020 von einigen engagierten Menschen ins Leben gerufen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Wiener Bevölkerung und die Stadtregierung über die unbestreitbar sehr schlechten Lebensbedingungen der Stadttauben aufzuklären und damit eine Lebensverbesserung für die Vögel zu erwirken.

Der Hauptgrund für die schlechte Akzeptanz der Stadttauben in der Bevölkerung ist das Verschmutzungsproblem und da gibt es eine tierfreundliche, umweltfreundliche und nachhaltige Lösung dafür, ein friedliches Nebeneinander der WienerInnen und den Stadttauben zu ermöglichen, nämlich artgerechtes Taubenfutter und betreute Taubenbehausungen.

Das Steuergeld von uns Bürgern sollte nicht in letztlich wirkungslose tierquälerische Taubenabwehrsysteme (Spikes, Nägel, Netze usw.) investiert werden, sondern - wie erwähnt - in tierfreundliche, umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen/Projekte.

Aus diesem Grund entstand unsere BÜRGERINITIATIVE - und sie wächst stetig durch unsere unermüdliche Aufklärungsarbeit.

Bitte, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und lesen Sie die nachfolgenden Information über die Stadttauben, deren Herkunft und deren Lebenssituation in Städten wie Wien:

Ein ewiger Streitpunkt zwischen TaubenfreundInnen und -gegnerInnen ist die Fütterung der Tiere. Selbst die Stadt Wien/MA 48 suggeriert den Wienern unterschwellig ein Taubenfütterungsverbot, welches es gar nicht gibt (Plakat- und Schilderkampagnen „Wer Tauben füttert, füttert Ratten“, „Tierschutz bedeutet, Tauben nicht füttern“ usw.). Die Wahrheit ist: Wien hat kein Taubenfütterungsverbot, wohl aber ein Reinhaltegesetz, welches auch unbedingt zu exekutieren ist, wenn Lebensmittel (Pommes, Pizzareste, Wurstzipfel und anderes, im schlimmsten Fall auch noch verschimmelt) wahllos auf Grünflächen oder in Straßenecken deponiert werden, weil jemand glaubt, den Tauben damit Gutes zu tun.

Diesbezüglich wurden von uns die Polizeihauptkommissariate in WIEN sowie die MA 48 (Abfallwirtschaft/Straßenreinigung) angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht, dass TaubenfreundInnen, die sich der hungernden Tiere annehmen und diese regelmäßig ARTGERECHT mit Körnern und Samen füttern (unter Einhaltung des Reinhaltegesetzes: Artgerechtes Füttern auf öffentlichen Grünflächen in Mengen, welche die Tauben sofort aufnehmen können, ist erlaubt – Übriggelassenes ist von den StreuerInnen sofort zu entsorgen) nicht bestraft werden dürfen. (Ein Schreiben von der MA 48 - Waste Watcher auf unserer WEBSITE bestätigt es.) Die meisten PolizistInnen und Waste WatcherInnen wissen das glücklicherweise. 

Dass das Füttern der Straßentauben unbedingt notwendig ist, wird jeder verstehen, der weiß, dass eine Taube am Tag ca. 40 g Körner und Samen (= artgerechtes Futter) aufnehmen muss, um ein (von der Ernährung her) halbwegs gesundes Leben führen zu können. Bei geschätzten 150.000 Tauben (lt. Zählung im Jahr 2006 der Universität Wien im Auftrag der Tierschutzombudsstelle Wien) sind das 6.000 kg Körner täglich; und die sind im verbetonierten und verkiesten Wien auf den immer spärlicher werdenden Grünflächen halt eher nicht zu finden … Daher laufen die Stadttauben den ganzen Tag herum und picken alles an von den Menschen fallengelassenen Lebensmitteln auf, was sie vor den Schnabel bekommen, ihnen meist nicht guttut und die grauslichen weißen Kleckse verursacht, welche dann für (berechtigte) Beschwerden sorgen. Hauptsächlich dabei ziehen sie sich auch die schmerzhaften Verschnürungen (durch Fäden, lange Haare, Verpackungsbänder, Klebestreifen etc.) an den Beinen zu, die mitunter das Absterben der Zehen und im schlimmsten Fall der Beine verursachen.

Gerade deswegen wäre den TaubenfreundInnen, die regelmäßig artgerecht füttern, eigentlich zu danken, denn sie tragen durch ihr Engagement dazu bei, dass Wien (zumindest was den Taubenkot betrifft) sauber wird. Und noch sauberer wäre unsere Stadt, wenn die Menschen wüssten, dass Tauben von Natur aus nur Körner und Samen fressen; dann könnte man den Kot (feste Häufchen) sogar als Pflanzendünger verwenden; weggeworfene Speisereste (Nudeln, Pizza, Burger, Würstel …) sind für die Stadttauben nur Nahrungsersatz, schaden ihnen und verursachen den flüssigen Kot (Hungerkot).

Die effizienteste Art, um das Taubenproblem in den Griff zu bekommen, wären betreute Taubenbehausungen (Taubenschläge, Taubentürme, Taubenhäuser, Behausungen unter Brücken, U-Bahnen, Parkdecks usw.), wie sie in zahlreichen deutschen Städten bereits erfolgreich eingeführt wurden. Dort werden die Tauben nicht nur gefüttert, tierärztlich versorgt und bisherige Brutplätze nach Verlassen geschlossen, sondern auch die gelegten Eier mit Ei-Attrappen getauscht, was über kurz oder lang eine Reduzierung der Population zur Folge hat. In diesen betreuten Taubenbehausungen verbringen die Tauben bis zu 80 % des Tages; sie (und damit auch der Kot) sind zum Großteil weg von der Straße, und teure Vergrämungsmaßnahmen/Reinigungsarbeiten würden sich ganz erheblich reduzieren.

Die Stadttaube wurde vor mehreren tausend Jahren vom Menschen domestiziert (Fleisch, Eier, Federn – der Kot wurde sogar als Pflanzendünger verwendet). Außerdem wurde ihr aus Ertragsgründen ein ständiges Brutverhalten angezüchtet, so dass auch (Ver)Hungernlassen die Taubenzahl nicht eindämmt. Nachdem die Taube im letzten Jahrhundert immer mehr von anderen Fleisch- und Eier“lieferanten“ abgelöst wurde, hat der Mensch sich um sie, die auf Fütterung angewiesen ist, kaum mehr gekümmert und sie sich selbst überlassen.

Zusätzlich vergrößern verflogene Tauben aus dem Brieftauben“sport“ sowie freigelassene Hochzeitstauben regelmäßig die bereits vorhandene Population; ein grausames Hobby, das viele Taubenleben kostet. (Siehe: www.peta.de/themen/brieftaubensport/)

Was die Übertragung von Krankheiten und Parasiten betrifft, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien mittlerweile, dass von Tauben keine nennenswerten Erkrankungen für den Menschen ausgehen und sie für seine Gesundheit nicht gefährlicher sind als andere Haustiere auch, deshalb dürfen sie per Gesetz nicht als Schädlinge bezeichnet werden, höchstens als Lästlinge.

Und die Schäden, welche Verschmutzungen durch Taubenkot anrichten? Dazu hat bereits im Jahr 2004 eine Studie der TU Darmstadt belegt, dass Taubenkot fast pH-neutral ist und sich nicht negativ auf Mauerwerk, Denkmäler, Steine und auch Holz auswirkt dafür sind zumeist Umwelteinflüsse wie Abgase, Frost, saurer Regen bzw. die nicht fachgerechte Montage von Taubenabwehrsystemen verantwortlich; lediglich bei mehreren Metallen kann es bei langer Einwirkung zu (eher geringfügigen) Veränderungen kommen. Dazu zählen halt leider auch einige Autolacke …

Uns, der Arbeitsgruppe Tauben WIEN, ist natürlich klar, dass die Realisierung von betreuten Taubenbehausungen und öffentlichen Fütterungsplätzen nur mit Hilfe der Stadtpolitik umgesetzt werden kann. Deshalb kontaktieren wir u. a. auch die Wiener BezirksvorsteherInnen und PolitikerInnen, von denen wir annehmen, dass es auch in ihrem Interesse ist, eine befriedigende und gleichzeitig tierfreundliche Lösung für das Stadttauben“problem“ zu finden. Wir haben bereits Verbindung mit Experten, die schon Erfahrung haben mit der Einführung von betreuten Taubenbehausungen in diversen deutschen Städten aufgenommen. Auch Herr Hans Lutsch, der bekannte Salzburger Taubenexperte, der sich seit Jahren für betreute Taubenbehausungen einsetzt, würde den Verantwortlichen der Stadt Wien mit seiner Erfahrung zur Seite stehen können. Das Augsburger Stadttaubenkonzept ist in Deutschland sehr erfolgreich.

Dazu möchten wir noch anmerken, dass wir die Arbeit der TOW (Tierschutzombudsstelle WIEN) sehr schätzen; aber gerade was die Stadttauben betrifft, können weder unsere Arbeitsgruppe noch die meisten kompetenten Tierschutzorganisationen einigen Aussagen der TOW beipflichten.

Es darf doch nicht sein, dass in einer der lebenswertesten Städte der Welt die Stadttauben vor unserer Haustür verhungern bzw. unter erbärmlichen Lebensbedingungen ihr Dasein fristen!

Wie gesagt, der Mensch hat den Stadttauben den ständigen Brutzwang angezüchtet, also soll er auch die VERANTWORTUNG dafür übernehmen. Betreute Taubenbehausungen sind die EINZIGEN tierfreundlichen/tierschutzgerechten LÖSUNGEN dafür.

Das österreichische Tierschutzgesetz § 1 besagt:
Ziel dieses Bundesgesetzes ist der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf.

Das österreichische Tierschutzgesetz § 5 (1) besagt:
Es ist verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen. (……..VERHUNGERN LASSEN fällt eindeutig darunter; ebenso div. Taubenabwehrsysteme: Spikes, Nägel, Netze usw.!)

Da die Stadttaube ein (ausgesetztes/verwildertes) Haustier ist, trifft auf sie § 30 (1) zu: Die Behörde hat - soweit eine Übergabe an den Halter nicht in Betracht kommt - Vorsorge zu treffen, dass entlaufene, ausgesetzte, zurückgelassene sowie von der Behörde beschlagnahmte oder abgenommene Tiere an Personen, Institutionen und Vereinigungen übergeben werden, die eine Tierhaltung im Sinne dieses Bundesgesetzes gewährleisten können. Diese Personen, Vereinigungen oder Institutionen (im Folgenden: Verwahrer) haben die Pflichten eines Halters.

(Die Erna-Graff-Stiftung Deutschland hat wissenschaftliche Beweise erhoben, dass die Stadttaube unter Fundtiere fällt, das heißt: Stadttauben sind ausgesetzte oder entflogene verwilderte Haustiere, die durch Hobby-Züchtungen, Brieftaubensport, Hochzeitstauben-Auflässe usw. zusätzlich die Taubenpopulation vergrößern).

Wenn diese Ausführungen ein bisschen dazu beitragen, das Image der Stadttauben ein klein wenig zu verbessern und Sie vielleicht sogar dazu animieren können, ebenfalls bei der Stadt Wien (stadtservice@post.wien.gv.at) betreute Taubenbehausungen oder zumindest öffentliche Fütterungsstellen einzumahnen, dann würden Sie bereits mithelfen, unsere BÜRGERINITIATIVE zum Erfolg zu führen.
Petition bzgl. betreute Taubenbehausungen gibt es unter www.tauben.website 

BÜRGERINITIATIVE
Arbeitsgruppe Tauben WIEN
www.tauben.website

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