Städteranking
Linz ist teurer als Wien

Teuerste Stadt in Österreich ist laut dem Ranking Linz.
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Im internationalen Ranking zu den teuersten Städten der Welt liegen laut internationalem Datenvergleich auch österreichische Städte unter den Top 100. Erste österreichische Stadt im Ranking ist übrigens nicht Wien, sondern Linz auf Platz 55. Dahinter folgen Innsbruck (Platz 59) und Graz (Platz 65). Und: Laut einer Studie von integral ist Wohnen in Österreich für viele kaum mehr leistbar.

ÖSTERREICH. Die Bundeshauptstadt schafft es nicht einmal in die Top 100 und landet weit hinten auf Rang 166. Im Vergleich zu Linz weist Wien laut Ranking günstigere Preise für Mieten, Lebensmittel und Restaurants auf. Die Kaufkraft ist hingegen höher.

New York City als Referenz

Das Ranking von numbeo.com , die weltweit größte Datenbank von User generierten Daten, wurde anhand diverser Kriterien wie Mietpreise, Lebensmittel, Restaurants und der Kaufkraft erstellt. Als Referenz in den einzelnen Kategorien wird immer New York City hergenommen. So bedeutet beispielsweise ein Wert von 120, dass die Preise in dieser Kategorie um 20 Prozent teurer sind als in der US-Metropole.

Von Kaffee bis Taxi

In günstigen Restaurants zahlt man etwa laut der Analyse von numbeo.com in Österreich im Schnitt für eine Mahlzeit elf Euro, für ein McMeal bei McDonalds im Schnitt 7,90 Euro. Für heimisches Bier muss man im Schnitt in Österreich 4 Euro berappen, für einen Cappuccino 3.09 Euro. Cola (oder Pepsi) kosten Regalen 2.74 Euro, 1 Kilo heimischer Käse im Schnitt 11.14 Euro.

Mieten für eine Wohnung in Citylage kosten bei uns im Schnitt 719.76 Euro, für Taxifahrten zahlt man hierzulande für den Start (Normal Tarif) im Schnitt 4.00 Euro.

Wohnen bald kaum mehr leistbar

Eine schnell wachsende Bevölkerung und ein ausbaubares Angebot an leistbarem Wohnraum führen in Österreich zu rasant steigenden Immobilienpreisen. Laut einer aktuellen Umfrage von Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen führt Wohnen zu einer immer größeren finanziellen Belastung im Haushaltsbudget.

Knapp die Hälfte der Österreicher halten Wohnen für nicht mehr leistbar. Auch die Prognose für die Zukunft ist düster, denn drei Viertel der Österreicher gehen davon aus, dass Wohnen im Jahr 2030 kaum mehr bezahlbar sein wird.

Mieten und Immobilienpreise steigen stärker als Einkommen

Neun von zehn Österreicher sagen laut Integral-Befragung, dass die Miet- und Immobilienpreise stärker gestiegen sind als die Einkommen. Dass es sich hierbei nicht nur um ein Gefühl handelt, zeigt auch die Statistik. Laut offiziellen Quellen sind die Häuserpreise seit 2008 fast dreimal und die Mietpreise bei Neuvermietungen fast doppelt so stark gestiegen als das Haushaltseinkommen der Österreicher.

Teuerste Stadt in Österreich ist laut dem Ranking Linz.
Die Schweizer Städte liegen in dem Ranking an vorderster Stelle bei den Lebenskosten.
Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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