Konzert in Bad Erlach
„Yiddish Blues“ im Hacker Haus

Joana Feroh Strohwasser und Nikos Pogonatos gastieren im Hacker-Haus, Bad Erlach.
  • Joana Feroh Strohwasser und Nikos Pogonatos gastieren im Hacker-Haus, Bad Erlach.
  • Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Hacker-Haus Museumsleiter Mag. Benedikt Wallner ist es gelungen, zwei herausragende Interpreten des sogenannten „Yiddish Blues“ für einen Konzertabend zu gewinnen.

BAD ERLACH. Joana Feroh Strohwasser und Nikos Pogonatos haben alte Volkslieder neu zu Chansons, Swing und Blues arrangiert und damit etwas absolut Einmaliges geschaffen. Sie gastieren mit "Yiddish Blues - Vom Schtetl bis New York" am 3. September um 19.30 Uhr im Museum Hacker-Haus in Bad Erlach.

Musik aus dem "Schtetl"

Joana Feroh Strohwasser und Nikos Pogonatos Blues kommt aus einer längst erloschenen Welt, aus dem osteuropäischen „Schtetl“, wo die Jiddischkeit einst ihr goldenes Zeitalter hatte. Eine einzigartige, faszinierende Welt, die von zwei Künstlern mit viel Herzblut aus der Asche gehoben wird.
Traditionelle jüdische Volkslieder und Elemente aus dem Klezmerbereich dienten als Grundlage für das Programm. Die Sängerin, die mehrere Jahre in Israel lebte, hat dieses Liedgut in ein neues Licht getaucht. Liebevoll und sorgfältig wurde neu arrangiert, so dass sich die alten Volkslieder nun im Chanson, Swing und Blues zu einem ganz eigenen Musikgenre mischen.

Von still bis ausgelassen

Mit feinen Anekdoten zu einer Sprache die sich längst in unseren Alltag geschlichen hat und mit leisem Humor, führt Joana Feroh Sternwasser den Zuhörer durch die engen Gassen des „Schtetls“. Während das „Glick“ zu Beginn noch zart und zerbrechlich von der Bühne perlt, werden später mit viel Ausgelassenheit und Temperament die Zwanziger Jahre in New York besungen, wo die Jiddische Sprache anno dazumal ihr Goldenes Zeitalter hatte und Theater und Cabaret wie Pilze aus dem Boden sprossen.

Begleitet wird die Sängerin, die oft als „Edith Piaff des Jiddischen Chansons“ bezeichnet wird, von ihrem langjährigen „Klezmer“ Nikos Pogonatos.
Die beiden Künstler, die vor zehn Jahren von der Schweiz nach Österreich übersiedelt sind, begeistern mit ihrer leidenschaftlichen und emotionalen Darbietung ein breites Publikum in ganz Europa.

Karten zu 7 Euro, Vorverkauf von Do bis So im Hacker-Haus.

Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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