Kommentar
Sicherheitsgipfel: "Wer hat's erfunden?"

Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.
  • Peter Zezula, Redaktionsleiter der Bezirksblätter Wiener Neustadt.
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Es ist schon verständlich, wenn Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) und Sicherheitsstadtrat Philipp Gerstenmayer (FPÖ) die sogenannten "Gutmenschen" nicht dabei haben wollen, wenn sie zum Sicherheitsgipfel laden, aber so geht's auch wieder nicht. Bei diesem - aus gegebenen Anlässen wie Drogenproblematik und Mord - einberufenen Gespräch sollen lediglich die Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichtsbarkeit mitwirken dürfen (wobei zumindest die Anwesenheit von Richtern zu hinterfragen wäre) und Sozialarbeiter, die sich "an der Front" mit den Problemen auseinandersetzen, ausgelassen werden.
Die Botschaft ist klar: Es soll keine Streicheleinheiten mehr geben, geplant ist eine scharfe Gangart - und da sind eben Grüne, Sozialarbeiter oder auch die meisten Roten ein Hemmschuh. Aber selbst, wenn man Befindlichkeiten außen anstellt, so hätte man im Sinne der "neuen" Kooperation zwischen Bunt und Rot zumindest Vizebürgermeisterin Margarete Sitz mit an Bord nehmen können. Denn: Sie war die Erste, die einen Sicherheitsbeirat einberufen wollte.

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