31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag

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WIENER NEUSTADT. Heute, am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Das hat Elisabeth Inschlag, Professorin für Biologie an der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Wiener Neustadt zum Anlass genommen, um mit ihren Schülern der 4. Klasse über das Phänomen Rauchen zu diskutieren. "Wer ist Nichtraucher?", so die Einstiegsfrage, auf die erfreulicherweise  etwa 20 von 25 Händen in die Höhe schnellen. Dass Rauchen Krebs, Schlaganfall, Herzkreislauf-Erkrankungen, COPD und viele Krankheiten mehr verursacht, wissen die Schüler freilich. "Es stinkt und ist unangenehm", sagt Nina, eine von zwei Schülerinnen, die es noch nie probiert haben. Elisabeth erzählt von ihrem Großvater, der an Krebs gestorben ist und Julia fügt hinzu, dass das Rauchen ganz und gar unnötig ist.

Wenig beeindruckend

Dass Schreckensbilder auf den Zigarettenpackungen Einfluss auf das Rauchen oder Nichtrauchen hätte, können die jungen Frauen und Männer nicht unterschreiben, "aber der Preis ist schon abschreckend", gibt ein Raucher zu bedenken. Lisa, die auch zuhause rauchen darf, reflektiert ihr eigenes Verhalten: "Ich rauche in erster Linie wenn ich ausgehe." Ein Umstand den ein weiterer Raucher unterstreicht, er meint: "Aber es macht mir auch nichts aus, wenn ich ein paar Stunden keine Zigarette rauche." Nichtraucherlokale sind für die ganze Klasse total okay, "da stinken dann Haare und Kleidung nicht", sind sie sich einig.

Prävention in der Schule

Für Elisabeth Inschlag ist Tabak-Prävention in Schulen enorm wichtig. "Das Thema Rauchen und die Gefahren, die damit verbunden sind, sollten im Unterricht immer wieder Platz finden, um Jugendlichen die gesundheitlichen Risiken vor Augen zu halten. Vielleicht gelingt es dabei auch, die Motivation bei Raucher zu erhöhen, am Ausstieg zu arbeiten", so die Pädagogin.

Die Vorteile jetzt aufzuhören
Nach 20 Minuten sinkt die Herzfrequenz
Nach 12 Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Level auf den Normbereich
Nach 2 bis 3 Wochen sinkt  Risiko eines Herzinfarkts langsam, die Lungenfunktion verbessert sich
Nach einem Jahr sinkt das Risiko eine Herzerkrankung zu erleiden auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers.
Nach 5 Jahren sinkt das Schlaganfallrisiko um die Hälfte
Nach 10 Jahren sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu erkranken um 50 %.

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