750 neue PKW-Stellplätze durch Erweiterung der P&R-Anlage

Den schon bestehenden P+R-Anlagen folgen weitere neue Einrichtungen.
  • Den schon bestehenden P+R-Anlagen folgen weitere neue Einrichtungen.
  • Foto: Zechner
  • hochgeladen von Doris Simhofer

WIENER NEUSTADT. Land, ÖBB und Stadt Wiener Neustadt planen eine Erweiterung der P&R-Anlage, um den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr noch attraktiver zu machen. „Fast 400.000 Euro werden in die Planungen zur Erweiterung der bestehenden Park and Ride-Anlage in Wiener Neustadt investiert. 750 neue PKW-Stellplätze sollen den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr im Süden Niederösterreichs noch attraktiver machen“, kündigt Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko an. In der letzten Sitzung wurde der Planungsvertrag zwischen Land, ÖBB und Stadt Wiener Neustadt genehmigt.

„Niederösterreich hat mit 39.000 PKW- und 23.000 Rad-Stellplätzen schon jetzt mehr Park and Ride-Flächen als alle acht anderen Bundesländer zusammen. Wir geben uns damit aber nicht zufrieden. Gemeinsam mit unseren Partnern, den ÖBB und den Standortgemeinden, wollen wir diese Zahl in den kommenden Jahren auf 50.000 erhöhen. Dabei ist die Erweiterung der Anlage in Wiener Neustadt ein wichtiger Meilenstein, da es eines der größten Projekte ist“, fasst Landesrat Schleritzko zusammen.

Der Planungsvertrag umfasst die Erstellung von Machbarkeitsstudien für zwei Varianten und die Planung bis zur behördlichen Einreichung für das neue Parkdeck 3. Weiters sollen außerhalb des Parkdecks ca. 50 überdachte Fahrradabstellplätze und für alle Park-and-Ride Anlagen am Bahnhof Wiener Neustadt Zufahrtskontrolleinrichtungen für die Sicherstellung der widmungsgemäßen Nutzung mitgeplant werden. Das Land Niederösterreich trägt 35 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 395.000 Euro. Die Stadt Wiener Neustadt trägt 15 Prozent der Kosten. Der Rest wird von der ÖBB Infrastruktur AG übernommen.

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