A2: LKW prallte gegen Leitschiene

Nächtlicher Einsatz auf der Südautobahn.
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  • Nächtlicher Einsatz auf der Südautobahn.
  • Foto: FF WN
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Am 8. Juli, kurz vor Mitternacht, wurde die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt zu einer Lkw-Bergung auf die A2 Südautobahn, Fahrtrichtung Graz gerufen. Ein Lkw touchierte die Leitschiene und verlor die Palettenhalterung am Auflieger, wodurch dieser nicht mehr weiterfahren konnte. Trotz Absperrmaßnahmen kam es durch unachtsame Fahrzeuglenker zu gefährlichen Situationen.

WIENER NEUSTADT (Bericht und Fotos: FF WN). Der Einsatzleiter entschied zur raschen Beseitigung der Gefahr die Palettenaufnahme unter dem Sattelauflieger mit Hebekissen anzuheben und mit Ratschengurten zu fixieren. Dazu wurden auf beiden Seiten des Lkw Hebekissen in Stellung gebracht. Synchron wurde die Palettenhalterung angehoben und anschließend fixiert.
Während der Arbeiten mussten die erste und zweite Spur der A2 zwischen der Abfahrt Wiener Neustadt Zentrum und dem Anschluss zur S4 gesperrt werden.

Gefährliche Situationen

Dabei kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen. "Ein Fahrzeuglenker durchbrach die Absperrung nach dem Absicherungsfahrzeug und überfuhr eine unserer Blitzleuchten", erklärte Einsatzleiter Brandmeister Thomas Malecek. Der Lenker wurde sofort von der anwesenden Exekutive angehalten und eine Fahrzeugkontrolle durchgeführt. Nach einer Belehrung und der Datenaufnahme zum Ersatz des Schadens konnte der Lenker seine Fahrt wieder aufnehmen. Im hinteren Bereich der Absperrung kam es ebenfalls zu zwei brenzligen Situationen. "Pkw Lenker fuhren mit hoher Geschwindigkeit auf die Absperrung zu - obwohl unser Fahrzeug mit allen Warneinrichtungen prominent abgestellt war und die Absperrmaßnahmen auf der Fahrbahn perfekt beleuchtet waren", so ein Feuerwehrmitglied. Nur durch Winken mit Handscheinwerfern konnten die Fahrer noch zum Ausweichen bewogen werden.
"Wir appellieren dringend an die Autofahrerinnen und Autofahrer aufmerksam am Straßenverkehr teilzunehmen. Jede Ablenkung kann in einem Desaster enden", erklärt Feuerwehrkommandant Josef Bugnar.
Der Lkw konnte - unter Geleitschutz der Feuerwehr - zum nächsten Rastplatz fahren. Die Unfallursache ist unbekannt. Hervorzuheben ist die - gewohnt - großartige Kooperation mit der Exekutive.

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