FH Wiener Neustadt
Auslandsstudierende im "Corona"-Semester: Wie das Studium läuft

Ryan und seine beiden Freunden beim Radfahren am Weg zum Einkaufen.
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  • Ryan und seine beiden Freunden beim Radfahren am Weg zum Einkaufen.
  • Foto: FHWN
  • hochgeladen von Doris Simhofer

Ryan Thiessen studiert an der Trinity Western University Canada. Auf sein Auslandssemester an der FH Wiener Neustadt hat er sich lange vorbereitet und hat sich schon sehr darauf gefreut. Doch schon nach wenigen Wochen Unterricht, sperrten die Universitäten aufgrund der Corona-Krankheit, der Unterricht erfolgt online. So auch an der FH Wiener Neustadt.

WIENER NEUSTADT (ds). Für Ryan und andere Studierende, die ein Auslandssemester hier verbringen, heißt das: Keine Partys, kein Ausgehen, keine Ausflüge, Kino oder Sportveranstaltungen. "Ich bin nach wie vor in Wiener Neustadt und versuche, das Beste aus der Situation zu machen," sagt Ryan. "Meine Freizeit besteht in der Regel viel daraus, Filme zu schauen. Mit meinen beiden Kollegen Marco und Thien radeln wir auch sehr gerne zum Einkaufen, wenn das Wetter es zulässt. Das sorgt für den nötigen Ausgleich zum Lernen und der vielen Zeit drinnen", so der junge Kanadier.

Ruhige Zeit

Auch Hoang Thuy Linh ist Austauschstudentin. Sie kommt von der University of Bologna und verbringt ein Semester in Wiener Neustadt, unter anderem - so dachte sie - um Deutsch zu lernen. Für letzteres hat sie jetzt viel Zeit: "Ich habe wirklich gute Erfahrungen mit den bisherigen Online-Vorlesungen gemacht – damit gibt es überhaupt kein Problem. Ich habe die meiste Zeit zu Hause verbracht, um Deutsch zu lernen. Es ist eine gute Zeit, um ruhig zu bleiben, Bücher zu lesen und mich auf mein Studium zu konzentrieren. Auch im Studentenwohnheim ist es seit kurzem ruhiger und stiller, was mich sehr glücklich macht: Ich bin ziemlich lärmempfindlich, die hohe Lautstärke im Heim hat mich daher immer sehr ein wenig gestresst. In dieser Hinsicht geht es mir jetzt deutlich besser. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit bei Spotify und höre viel Musik und Podcasts. Podcasts helfen mir bei meinem Deutschunterricht, und es ist auch interessant, verschiedene Geschichten und Interviews zu hören. Ich verbringe auch mehr Zeit damit, mir exquisite Speisen zuzubereiten, die normalerweise länger dauern und bei deren Zubereitung ich vorher faul war. Ich hoffe, dass es allen anderen auch gut geht."

Ryan und seine beiden Freunden beim Radfahren am Weg zum Einkaufen.
Ryan Thiessen mit einem Studienkollegen im Park der FH.

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