Flüsse
Fünf Tage im Jahr auch reißend

Redakteur Peter Zezula im Hochwassergebiet.
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BEZIRK (pz, ds). "Die Leitha kannst du 360 Tage im Jahr durchwaten, aber an fünf Tagen ist sie ein reißender Strom", weiß Neufelds Bürgermeister Michael Lampel. Seine Gemeinde hat mit der Nachbargemeinde Ebenfurth und deren Bürgermeister Alfredo Rosenmaier eine burgenländisch-niederösterreichische Allianz geschlossen. In vier Ausbaustufen hat man sich die restlich anfallenden Kosten für den Hochwasserschutz (80 Prozent, rund 4,6 Mio. Euro, zahlte der Bund) "fifty-fifty" auch finanziell geteilt. Das Projekt wurde 2016 fertig gestellt.

[marker]Bau bewährte sich[/marker]
Bereits 2007 kam es stromaufwärts in Katzelsdorf zu einem "Stresstest": Das große Rückhaltebecken an der Leitha, das bereits 1999 fertig gestellt wurde, musste großen Wassermengen standhalten. Im Einzugsgebiet der Schwarza und der Pitten erzeugte ein Hochwasser in der Leitha, welches im Unterlauf zur Überflutung von Ortschaften geführt hätte. Dies wurde durch dieses Rückhaltebecken verhindert. Über 1,4 Millionen m³ Wasser konnten von der Leitha abfließen.
2019 wurde der Hochwasserschutz beim ehemaligen Lagerhaus in Lanzenkirchen gefeiert. Dieses Projekt soll zukünftig 335 Wohnobjekte und 20 Betriebe auf 5,5 Kilometer vor 100-jährlichen Hochwasser schützen. Landeshauptmann-Stv. Stephan Pernkopf: „Seit dem Jahr 2002 wurde in Niederösterreich über 1 Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits über 300 Gemeinden sicherer gemacht!“ Für das Lanzenkirchner Projekt kamen rund 4 Millionen Euro vom Land.

[marker]Lebensrettung[/marker]
2016 rettete ein Zillingdorfer einen Besucher des Sportfestes vorm Ertrinken. Der Mann stürzte in die hochwasserführende Leitha, drohte abzutreiben. Ende gut - alles gut.

Redakteur Peter Zezula im Hochwassergebiet.
Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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