Neue Selbsthilfegruppe in Wiener Neustadt
"Krebs Klub" öffnet seine Tore

Uta Weber-Grüner vom Verein Lichtblick, Brustkrebsaktivistin Claudia Altmann-Pospischek, Leiterin Sonja Maras, Vizebürgermeister Rainer Spenger, Eva Hornof (Leiterin), GRin Sabine Bugnar und
GRin Sissy Wallner vom Gesundheitsausschuss.
  • Uta Weber-Grüner vom Verein Lichtblick, Brustkrebsaktivistin Claudia Altmann-Pospischek, Leiterin Sonja Maras, Vizebürgermeister Rainer Spenger, Eva Hornof (Leiterin), GRin Sabine Bugnar und
    GRin Sissy Wallner vom Gesundheitsausschuss.
  • Foto: SPÖ WRN
  • hochgeladen von Peter Zezula

WIENER NEUSTADT (Red.). „Wiener Neustadt verfügt über ein renommiertes Landesklinikum mit einer hervorragenden onkologischen Abteilung. Diese ist in der zweitgrößten Stadt Niederösterreichs auch notwendig, weil die Krebsrate bei uns im Industrieviertel eine Hohe ist. Umso unverständlicher erscheint es, dass es bei uns keine Selbsthilfegruppe für KrebspatientInnen gibt. Hier wollen wir Betroffenen mit dem Krebs Klub nun eine wertvolle Hilfestellung anbieten“, erklärt Vizebürgermeister Rainer Spenger die Idee hinter der neuen Selbsthilfegruppe.

Patientinnen haben ihn immer wieder auf das Fehlen einer solchen professionellen Austauschmöglichkeit aufmerksam gemacht. Deshalb erteilt die SPÖ mit den Gemeinderätinnen Sabine Bugnar und Sissy Wallner gemeinsam mit dem Verein Lichtblick einer privaten Initiative nun Starthilfe.
„Unsere Klubtüren stehen für alle offen, die sich mit der Diagnose Krebs verstanden und gut aufgehoben fühlen wollen. Zusammen werden wir in gemütlicher Atmosphäre über Sorgen und Probleme, aber auch über Wünsche und Ziele sprechen. Erfahrungsaustausch und Informationsvermittlung haben bei uns ebenso ihren Platz wie der positive Blick in die Zukunft. Alles unter fachkundiger psychoonkologischer Begleitung“, halten die beiden Leiterinnen Sonja Maras, metastasierte Brustkrebspatientin, und Eva Hornof, Psychoonkologin, fest. Wichtig sei es, für Empowerment zu sorgen, von anderen zu lernen und einen geeigneten Umgang mit der eigenen Krankheit zu finden, so die beiden Frontfrauen, die auf eine Zusammenarbeit mit allen wesentlichen Stellen setzen.

Verein Lichtblick als Dachorganisation

„Wir sind stolz darauf, mit dem Krebs Klub Menschen in einer schwierigen Krankheitssituation helfen zu dürfen. Gerade der begleitete, qualitative Austausch unter PatientenInnen, dieses ‚Nicht-alleine-Sein‘ mit dem Schicksal, nimmt eine enorme Last von den Schultern Betroffener“, betont Uta Weber-Grüner, Geschäftsführerin des Verein Lichtblick. Sie freue sich über den Ausbau des Angebots in der Stadt. Der Verein Lichtblick fungiert dabei als Dachorganisation, der für strukturelle, organisatorische und personelle Unterstützung sorgt.
Der Krebs Klub öffnet ab 1. September jeweils am 1. und am 3. Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr im Europahaus im Stadtpark (Kaiser Maximilian-Promenade 1). Um Anmeldung unter 026 22 / 26 222 bzw. office@verein-lichtblick.at wird gebeten. Die Teilnahmegebühr (Getränke inklusive) beträgt 10 Euro (sollte dies für TeilnehmerInnen aus Wiener Neustadt eine Hürde bedeuten, werden die SPÖ-Stadtfrauen eine Lösung finden). „Treten Sie ein und fühlen Sie sich wohl“, lautet die Einladung.

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