Flussserie
Leitha: Ein Fluss mit Zukunft

Qualitativ gut: Die Leitha ab ihrem Ursprung.
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  • Qualitativ gut: Die Leitha ab ihrem Ursprung.
  • Foto: S. Zwölfer
  • hochgeladen von Doris Simhofer

BEZIRK. In der modernen Wasserwirtschaft kommt neben der Quantität vor allem die Qualität des Wassers und damit auch der Gewässergüte der Fließgewässer entscheidende Bedeutung zu. Die Gewässer werden biologisch beurteilt und in Klassen eingeteilt. Für die Leitha bedeutet dies momentan die zufriedenstellende Güteklasse 2.
Was heißt: Die Leitha ab Ursprung ist mäßig verunreinigt, sodass der Sauerstoffhaushalt dadurch nicht sonderlich belastet wird. Auch dem Artenreichtum schadet dies nicht, lediglich das Wachsen von Wasserpflanzen und Algen geht schneller voran. Bereits in der Folge über die Fischerei von vergangener Woche wurde dieser Abschnitt der Leitha als artenreich gelobt.

Dreckiger Fluss

Das war nicht immer so: Gewässerkarten von 1977 etwa bescheinigten der Ursprungsleitha nur Güteklasse 3, d.h. es gediehen aufgrund von unausgeglichenen Sauerstoffverhältnissen nur wenige Fischarten, die Sedimente am Grund wiesen Fäulnisvorgänge auf. Als Grund wurde hier die zunehmende Belastung durch abbaubare organische Stoffe angeführt, schwer abbaubare organische Umweltgifte. Dazu gehören technische Chemikalien, die beispielsweise als Weichmacher in verschiedenen Materialien oder als Pestizide verwendet wurden, aber auch Dioxine.
Zum Glück sind die meisten Stoffe seit Jahrzehnten verboten und so hat sich auch die Leitha nach und nach erholt. So sieht die Wasserbehörde den Fluss im Jahre 1999 im Bezirk Wiener Neustadt biologisch nur mehr mäßig belastet (GK2).

Die Leitha und ihre Werte

Der Ph-Wert gibt Auskunft, ob ein Gewässer sauer oder basisch ist. Optimaler Lebensraum für Fische liegt zwischen 4 und 9, die Leitha weist 8,4 auf.
Ammonium ist ein wichtiger Indikator als Zeiger für die Verschmutzung eines Gewässers. Der Grenzwert liegt bei 0,45 mg/l, die Leitha hat 0,01 mg/l.
Nitrat ist ein wichtiger Anzeiger für die Wassergüte von Fließgewässern. Der Grenzwert kann zwischen 2 und 7 mg/l liegen. Die Leitha hat 2,1 mg/l.

Qualitativ gut: Die Leitha ab ihrem Ursprung.
Auch das Klärwerk [/f]in Neufeld an der Leitha trägt maßgeblich zur Reinheit bei.

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